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KTM setzt der Super Duke die Krone auf: 1390 Super Duke RR vorgestellt

Von KTM bisher schon als «Beast» bezeichnet, setzen die Österreicher jetzt noch eins drauf: Die 1390 Super Duke RR bringt weniger Gewicht und mehr Leistung in auf 350 Stück begrenzter Stückzahl.

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Es ist Januar 2026. Das Jahr hat gerade angefangen, als KTM die Neuigkeiten seiner Naked-Baureihe für die kommende Saison offiziell macht, doch ausgerechnet die Super Duke bleibt zunächst unangetastet. Diesen Schritt holen die Österreicher jetzt nach, indem sie ihrer Flaggschiff-Baureihe die Krone aufsetzen setzen: 1390 Super Duke RR heißt diese und bildet die Nachfolgerin der 1290 Super Duke RR. Diese war die sportliche Speerspitze der letzten Super Duke-Generation und auf 500 Stück limitiert.

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Wie ihre Vorgängerin setzt auch die Neuauflage vor allem auf Leichtbau, um Konkurrentinnen im Hyper-Naked-Segment die Stirn zu bieten: 11 kg sollen die Mattighofener Ingenieure von der optischen und technischen Basis 1390 Super Duke R weggefeilt haben. Einige Kilo sind im Einsatz von Kohelefaserteilen begründet, wie die Verkleidung mit dezent integrierten Winglets und dem bulligeren Heckrahmen, auf dem lediglich der Pilot des Motorrads Platz findet.

Das Herz der Super Duke RR bildet der 1350 ccm messende LC8 Motor, mit variabler Ventilsteuerung «Camshift»: 193 PS bringt der V-Twin in der RR auf die Straße - 13 Pferde mehr als die Vorgängerin ohne Camshift und 3 PS mehr als in der 1390 Super Duke R und R Evo. 145 Nm Drehmoment stemmt der Antrieb auf die Kette und entlässt seine Abgase über einen Titan-Slip-On-Auspuff von Akrapovic. Der spart ebenso weiteres Gewicht ein wie mit Schmiedefelgen. Auf diesen sind Michelin Power Cup 2 Semi-Slicks aufgezogen, die gemeinsam mit voll einstellbaren Federelementen von Hoflieferant WP vorn und hinten die Haftung auf der Strecke gewährleisten sollen.

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Um den Vortrieb zu dosieren, lassen sich wie mittlerweile üblich die Motormappings und Fahrhilfen individuell anpassen. Der aggressivste Modus hört dabei passenderweise auf den Namen «Beast Mode», analog zum Spitznamen «The Beast», den die Mattighofener ihrem Naked-Flaggschiff mitgegeben haben. Die Steuerung der Fahrmodi ebenso wie Anzeige von Rundenzeiten und Telemetriedaten findet auf einem 8,8-Zoll messenden TFT-Display statt. Verzögert wird der Vortrieb der Super Duke RR von Brembo Hypure-Bremsen, anstelle der Stylemas des Basismodells.

Wie auch bei der letzten RR-Generation wird die Neuauflage nur in begrenzter Stückzahl in den Verkauf gehen: 350 Stück sollen entstehen, die in Deutschland für 29.999 € den Besitzer wechseln. In Österreich werden 33.999 € fällig, in der Schweiz Fr. 29.999.-.

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