Philipp Öttl (5.): Beinahe-Sturz, aber Fortschritte
Der erste Testtag in Jerez verlief für Phillip Öttl bis auf einen kleinen Zwischenfall sehr erfreulich. Der KTM-Pilot erzielte den fünften Platz der kombinierten Zeitenliste.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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In der zweiten Moto3-Session des ersten Testtages in Jerez hatte Philipp Öttl das Feld angeführt. Als er in der letzten Testeinheit jedoch erneut auf Zeitenjagd ging, unterlief dem Bayer ein Fehler. Am Ende belegte der KTM-Pilot aus dem Team Schedl GP Racing trotzdem den fünften Platz der kombinierten Zeitenliste.
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"Die zweite Session lief sehr gut, doch wir hatten schon zuvor mit gebrauchten Reifen eine gute Pace. Wir haben einen Fortschritt im Vergleich zum Vormittag erreicht. Ich hatte ein gutes Gefühl für das Vorderrad, das bei den zwei Turns mit gebrauchten Reifen auch konstant blieb. Mir war die Performance mit gebrauchten Reifen wichtiger als eine schnelle Zeit. Die zweite Session wurde am Ende leider wegen dem Sturz von Martin abgebrochen, daher konnte ich nur eine schnelle Runde fahren." "Am Nachmittag fingen wir wieder mit gebrauchten Reifen an. Wir waren mit den Medium-Reifen unterwegs. Wir wollten ein paar Änderungen an der Dämpfung ausprobieren", erklärte der 19-Jährige im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.
In der letzten Session konnte Öttl einen Sturz nur knapp verhindern. "Ich war etwas unkonzentriert, konnte den Sturz noch irgendwie abfangen, aber ich musste in den Kies und dort starb der Motor ab. Das war die ganze Geschichte. Danach ging ich nochmal mit besseren gebrauchten Reifen auf die Strecke, es kam eine ganz gute Zeit heraus. Wir machten die Maschine nochmal höher, aber das brachte keine wirkliche Verbesserung. Es war eher etwas schlechter. Doch ich bin zufrieden mit dem ersten Tag."
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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