Der deutsche Unternehmer, Rennsport-Mastermind und Ex-Teambesitzer Hermann Kurz ist am Wochenende im Alter von 74 Jahren verstorben. Er war sowohl im Motocross als auch bei der Motorrad-Straßen-WM erfolgreich.
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Am 7. Juni kam die Nachricht, dass Hermann Kurz verstorben ist. Der langjährige Unternehmer und Rennsport-Teamchef wurde nur 74 Jahre alt. Gemeinsam mit seinem Bruder Josef zog er einst in Rosenberg in der Nähe von Stuttgart ein großes und erfolgreiches Suzuki-Händlerbusiness auf. Im Sportbereich zeichnete Kurz stets ein sehr gutes Gespür für junge Talente aus.
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Durch den Teamboss und Motocross-Förderer Hermann Kurz fanden vor allem in den 1980er-Jahren deutsche Top-Asse wie Roland und Reinhard Diepold sowie Dietmar Lacher oder Jochen Jasinski den Weg an die Spitze. Collin Dugmore fuhr bei Kurz, auch KTM-Rennsportchef Pit Beirer war im Kurz-Team und holte dort in der Saison 1991 beim Heim-Event in Reil seinen ersten Grand-Prix-Laufsieg. Beirer fuhr übrigens bis 1994 bei Kurz Suzuki. Das Kurz-Suzuki-Team war über Jahrzehnte national und international höchst erfolgreich, später erfolgte im Rennsport der Umstieg zu Yamaha – einer der Fahrer war damals Josef Dobes. In den 2000er-Jahren erfolgte die erneute Rückkehr zu Suzuki. Das Doppel Kurz und Suzuki war eine derart gute Kombination, dass die Deutschen sogar technische Innovationen anregten, welche die Japaner zum Staunen brachten.
Die Kurz-Mannschaft war in den späteren 1990er-Jahren auch erfolgreich in der Motorrad-Straßen-WM der Klassen 125 ccm und 250 ccm aktiv. Mit dem Japaner Youichi Ui stand man in der 125er-Klasse sogar auf der obersten Stufe des Podiums. Weitere Fahrer waren Asse wie Naoki Matsudo und Taro Sekiguchi. Vor zehn Jahren sorgte Kurz mit dem Bauprojekt eines Seniorenzentrums auf seinem ehemaligen Firmengelände im sogenannten Geiselroter Heidle in Rosenberg regional für Aufsehen.
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