Der Schweizer Ducati-Werksfahrer Jeremy Seewer erlebte beim Saisonauftakt der Motocross-Weltmeisterschaft in Argentinien starke Momente, aber auch einen heftigen Sturz.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Jeremy Seewer zeigte mit der brandneuen 450er-Motocross-Ducati beim Saisonauftakt der MXGP-Klasse im argentinischen Cordoba eine solide Leistung. Der Bülacher fuhr mit der Desmo450 MX nach Rang 4 im Quali-Race am Samstag in den Rennen am Sonntag die Ränge 6 und 18 ein. In Lauf 1 gelang Seewer sogar der Holeshot.
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"Der erste Lauf war gut mit dem Holeshot, niemand kann uns das mehr nehmen", freute sich Seewer, der ein cleveres Rennen zeigte. "Ich hatte, abgesehen von ein paar kleinen Problemen, ein recht solides Rennen. Die Verhältnisse waren tückisch, mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Piste war schnell und schwierig, aber ich habe mich dabei ganz gut gefühlt. Für das erste WM-Rennen war es gut." Der 18. Platz des Routiniers im zweiten Durchgang war unter anderem einem heftigen Abflug am Ausgang einer Rechts-Haarnadel geschuldet. Seewer: "Ich hatte schon am Start einen durchdrehenden Hinterreifen und bin dann in Kurve 1 prompt auch noch hingefallen. Danach habe ich mein Bestes versucht, hatte dann aber noch einen Highsider und wollte das Ding am Ende einfach nur ins Ziel bringen."
Die Marschrichtung ist für Seewer klar: "Wir müssen jetzt die positiven Dinge mitnehmen, daraus lernen und uns verbessern. Gesamt gesehen war es aus meiner Sicht doch eher positiv." Die kleinen Probleme nannte Seewer dann beim Namen: "Ich hatte leichte Unterarmkrämpfe im ersten Lauf – wir wissen aber auch warum das so war. Wir müssen jetzt nur versuchen, dieses Problem zu lösen." Der 30-Jährige reiste als WM-7. nach Hause.
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Noch besser lief es beim Ducati-Debüt in der Motocross-WM für Seewers italienischen Teamkollegen Mattia Guadagnini, der nach einem spektakulären Abflug im Zeittraining am Samstag am Sonntag beide Male als starker Vierter ankam und auch in der WM-Tabelle aktuell Rang 4 belegt. Die zweite Station der Motocross-WM geht am 16. Februar im spanischen Cozar über die Bühne – dort wo sich Jorge Prado 2024 zum Weltmeister gekrönt hat.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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MXGP Ergebnis Grand Prix of Argentina:
1. Maxime Renaux (F), Yamaha, 2-1 2. Romain Febvre (F), Kawasaki, 1-2 3. Tim Gajser (SLO), Honda, 3-3 4. Mattia Guadagnini (I), Ducati, 4-4 5. Glenn Coldenhoff (NL), Fantic, 5-7 6. Lucas Coenen (B), KTM, 7-8 7. Pauls Jonass (LT), Kawasaki, 10-9 8. Jago Geerts (B), Yamaha, 8-12 9. Andrea Bonacorsi (I), Fantic, 11-10 10. Ruben Fernandez (E), Honda, 9-13 11. Kevin Horgmo (N), Honda, 17-6 12. Jeremy Seewer (CH), Ducati, 6-18 13. Valentin Guillod (CH), Yamaha, 36-5 14. Jan Pancar (SLO), KTM, 13-14 15. Calvin Vlaanderen (NL), Yamaha, 19-11 16. Ben Watson (GB), Beta, 16-15 17. Brian Bogers (NL), Fantic, 14-17 18. Isak Gifting (S), Yamaha, 12-34 19. Cornelius Toendel (N), Honda, 15-36 20. Fabio Aparecido dos Santos (BRA), Yamaha, 22-16 21. Tom Koch (D), Beta, 18-19 22. Kevin Brumann (CH), Husqvarna, 21-20 23. Alberto Forato (I), Honda, 20-35 24. Mark Scheu (D), Husqvarna, 25-21 WM-Stand nach Runde 1 von 20:
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