Max Spies fuhr beim Frankreich-GP in Villars-sous-Écot um Schadensbegrenzung. Der KTM Kosak-Pilot schlug sich erneut den verletzten Knöchel an und musste in den MXGP-Rennen kämpfen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Max Spies konnte seinen Qualifikationslauf auf Rang 22 abschließen und sorgte so für eine mittelmäßige Ausgangslage beim Rennen am Sonntag. Mit einem guten Start und schnellen Manövern fand er sich im Mittelfeld wieder. Ein Fehler warf den Brandenburger zurück, bis ein weiterer zu noch größeren Problemen führen sollte.
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"Der Start war okay, denn ich konnte mich am Anfang gut durchmogeln und ich war nicht ganz so schlecht dabei" erklärte der 19-Jährige im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "In der ersten Runden habe ich durch die tiefen Rillen dann aber leider einen kleinen Fehler eingebaut; dabei verlor ich dann etwa sechs Plätze. Vor mir waren dann deutlich langsamere Fahrer, aber die haben meinen Rhythmus so eingebremst, dass es mit dem Überholen gedauert hat. Zur Rennmitte bin ich dann mit meinem angeschlagenen Fuß hängen geblieben. Ich musste dann zwei Runden langsamer fahren, weil es stark geschmerzt hat. Danach bin ich aber wieder schneller gefahren. Am Ende wurde ich 24. womit ich überhaupt nicht zufrieden bin." Wie regelmäßige Leser von SPEEDWEEK.com wissen, verletzte sich Spies beim spanischen Grand Prix. In der Rennpause versuchte man die Schwellung am Knöchel in den Griff zu bekommen. Da es keinen geeigneten Kühlakku gab, musste eine Packung Tiefkühlgemüse die Aufgabe übernehmen, bevor es wieder zum zweiten Rennlauf ging. Teamkollege Tom Koch (KTM) und Henry Jacobi (KTM) starteten etwas besser und schlüpften knapp vor Spies in die erste Kurve.
"Mein Start für den zweiten Lauf war besser und ich bin gut vorn hineingekommen. Tom und Henry kamen dann von rechts und haben mir die Tür innen zugeschmissen. Meine erste Runde konnte ich auch fehlerfrei fahren, das hat geholfen, meinen Schwung aufzubauen. So konnte ich gut auf Platz 18 vorfahren, was für die ganze Situation völlig okay ist."
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In der Tagesentwertung ergibt sich ein 21. Rang und drei weitere Pünktchen. Auch im WM-Klassement liegt der Teenager auf Position 21.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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