Welche Schreckens-Szenarien wir über die neue Formel 1 alle gehört hatten. Stattdessen haben wir in Australien einen unterhaltsamen Grand Prix erlebt. Wo stehen wir mit diesen neuen Rennwagen?
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MXGP-Weltmeister Tim Gajser demonstrierte beim Neustart der Motocross-WM in der MXGP-Klasse ein ähnliches Muster in seiner Performance wie bereits zum Saisonauftakt. Wie in Matterely Basin und auch in Valkenswaard holte der Slowene einen Laufsieg und fabrizierte dann im jeweils anderen Rennen einen Fehler, der ihn aus dem Sattel beförderte.
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In Kegums hielt Gajser in Lauf 1 bei brütender Hitze seine Verfolger bis ins Ziel auf Distanz, nachdem er zu Rennmitte einen Fehler von Glenn Coldenhoff (GasGas) ausnützen konnte. Im zweiten Durchgang erwischte es dann den Slowenen auf der Werks-Honda. Gerade als er über die Sektion mit den langgezogenen Wellen eine Attacke auf Coldenhoff plante und die Spur wechselte, ging er mit Schwung aus dem Sattel seines Motorrades. "Leider hatte ich einen Sturz in den Wellen, genau in dem Moment, als ich die Linie wechseln und mit einem Überholmanöver die Spitze übernehmen wollte. Klar hätte ich Coldenhoff gerne überholt, aber es hat nicht funktioniert. Ich habe dann alles gegeben, um wieder schnell ins Rennen zurückzukommen. Aber ich bin auf Platz 5 zurückgefallen, wo ich dann auch ins Ziel gekommen bin. Ich musste mich in der Tageswertung daher mit Platz 2 begnügen", bekannte Gajser, der bis zu seinem Crash auch die virtuelle WM-Führung von Jeffrey Herlings (Red Bull KTM) übernommen hatte.
Das Fazit fällt beim 23-Jährigen aus Pecke aber dennoch positiv aus. In der WM hat Gajser fünf Punkte auf Herlings aufgeholt, liegt vor dem zweiten Event, das erstmals in der Geschichte an einem Mittwoch ausgefahren wird, nur noch vier Zähler hinter dem Niederländer. "Es war gut zu sehen, dass ich mich schnell auf das neue Format gut eingestellt habe. Auch das Qualifying ist für mich gut gelaufen und ich konnte mir den Startplatz als Erster aussuchen. Außerdem möchte ich mich bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, dass es wieder weitergeht bei uns."
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