Portimão, Tag 3: Ducati vor Yamaha, Bimota und BMW-Trio
Der kurzfristig anberaumte dritte Superbike-Testtag in Portimão war der produktivste – acht Piloten fuhren 614 Runden! Die schnellste Zeit brannte Ducati-Privatier Sam Lowes in den Asphalt.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Einen so produktiven Testtag wie an diesem Freitag in Portimão hat es in der Superbike-WM 2026 bisher noch nicht gegeben. Bedauerlich, dass nur die Piloten der Werksteams von Bimota, BMW und Yamaha sowie vom Ducati-Kundenteam MarcVDS davon profitierten. Insgesamt fuhren die acht anwesenden Piloten 614 Runden!
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Nachdem um 14 Uhr MEZ BMW-Pilot Miguel Oliveira in 1:40,865 min die Zeitenliste anführte, wurden die Rundenzeiten im Verlauf des Nachmittags bedeutend schneller. Eine Stunde vor dem Ende führte Sam Lowes mit der Ducati V4R in 1:40,473 min. Nur 0,002 sec langsamer war Yamaha-Pilot Xavi Vierge. 0,141 sec Rückstand hatte Bimota-Ass Alex Lowes. Bester BMW-Pilot zu diesem Zeitpunkt war Testfahrer Michael van der Mark mit 0,292 sec Rückstand – der Niederländer hatte bereits beeindruckende 77 Runden gefahren. Der Rundenrekord von 1:39,441 min, aufgestellt im vergangenen Jahr durch Toprak Razgatlioglu auf BMW, ist jedoch noch einmal um eine Sekunde schneller.
Die Superbike-Pilot verzichteten auf die Zeitenjagd am Ende Kurz darauf wurde es für eine Weile ruhig auf der Rennstrecke. Vereinzelt spulten Piloten noch ein paar Runden ab, ohne dabei aber in den Bereich der Bestzeit zu kommen. So blieb es bei der Testbestzeit durch den angeschlagenen Sam Lowes mit der einzigen Ducati vor Vierge (Yamaha) und Alex Lowes (Bimota).
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Auffällig: Auch am Hinterrad von van der Mark gelang Danilo Petrucci keine schnellere Rundenzeit. Der Niederländer blieb der schnellste BMW-Pilot. Bei Yamaha scheint Andrea Locatelli nicht aus seinem Tief gefunden zu haben. Der Italiener arbeitete mit zwei Motorrädern, erreichte aber nur eine persönlich schnellste Runde von 1:41,746 min.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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