Tim Gajser (Honda) muss sich weiter in Geduld üben
HRC tritt auch am kommenden Wochenende in Villars-sous-Écot nur mit Ruben Fernandez an. MXGP-Weltmeister Tim Gajser braucht nach dem Oberschenkelbruch noch Zeit: «Drei Monate ohne Motorradfahren sind schwierig.»
Es sind knapp drei Monate vergangen, seit sich Tim Gajser am 19. Februar bei den "Internazionali d‘Italia" in Pietramurata (Arco di Trento) am 19. Februar den rechten Oberschenkel brach. Nach der Operation in Trient kehrte der 26-jährige Slowene wenige Tage später in seine Heimat zurück, wo er sich seither voll auf die Genesung und Reha konzentriert.
"Natürlich würde ich jetzt gerne Rennen fahren, ich vermisse es sehr, zu den Grand Prix zu fahren, alle zu sehen und hinter dem Startgatter zu stehen, aber gleichzeitig möchte ich nichts überstürzen und auch nicht in das Renngeschehen zurückkehren, wenn ich nicht zu 100 Prozent fit bin", erklärte Tim Gajser.
"Ich bin nahe dran, wieder auf das Motorrad zu steigen und zu fahren, und ich freue mich wirklich darauf, denn es ist etwas, das ich seit meiner Kindheit getan habe und so einen großen Teil meines Lebens ausmacht. Drei Monate ohne Motorradfahren sind daher wirklich schwierig", räumte der fünffache Weltmeister ein.
Ein Comeback-Termin steht allerdings noch immer nicht fest. "Wenn ich erst einmal wieder fahre, wird es auch viel einfacher einzuschätzen sein, wie es mir geht. Dann werde ich auch eine klarere Vorstellung davon haben, wann ich zurückkommen und das nächste Mal bei einem MXGP-Event dabei sein werde", blieb Gajser vage. "Ich bin dankbar für die Unterstützung, die ich erhalten haben, und hoffe, alle bald wieder bei den Rennen zu treffen."
Ein Blick auf die WM-Tabelle macht deutlich: Da der Titelverteidiger mittlerweile sechs Grand Prix verpasst hat und etwa WM-Leader Jorge Prado (GASGAS) bereits 294 Punkte auf dem Konto hat, kann sich Gajser in Ruhe auf ein Comeback vorbereiten. Denn für diese Saison spielt er im WM-Kampf ohnehin keine Rolle mehr.
WM-Zwischenstand MXGP nach 6 Events:
1. Jorge Prado (ESP), GASGAS, 294
2. Jeffrey Herlings (NL), KTM, 288, (-6)
3. Ruben Fernandez (ESP), Honda, 224, (-70)
4. Romain Febvre (F), Kawasaki, 214, (-80)
5. Maxime Renaux (F), Yamaha, 202, (-92)
6. Calvin Vlaanderen (NL), Yamaha, 191, (-103)
7. Glenn Coldenhoff (NL), Yamaha, 190, (-104)
8. Jeremy Seewer (CH), Yamaha, 187, (-107)
9. Mattia Guadagnini (I), GASGAS, 186, (-108)
10. Alberto Forato (I), KTM, 151, (-143)
11. Valentin Guillod (CH), Honda, 131, (-163)
...
19. Tom Koch (D), KTM, 36, (-258)
20. Maximilian Spies (D), KTM, 28, (-266)
21. Kevin Brumann (CH), Yamaha, 22, (-272)
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