Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der Niederländer Jeffrey Herlings, fünffacher Motocross-Weltmeister und 103-malige GP-Sieger, stürzte am 11. Juni beim Motocross-GP in Teutschenthal im ersten MXGP-Lauf in Führung liegend und fiel dann auf Platz 20 zurück. Da er Schmerzen im Nacken spürte, trat er zum zweiten Lauf nicht mehr an.
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Zwei Tage später kam die niederschmetternde Diagnose der Ärzte: Der Red Bull-KTM-Werksfahrer hat einen Bruch des Halswirbels C5 erlitten und muss als WM-Zweiter eine Zwangspause einlegen. Pit Beirer, Motorsport-Direktor der Pierer Mobility AG mit den Marken KTM, GASGAS und Husqvarna, kann sich inzwischen ausrechnen, wann mit einer Rückehr von Herlings in die MXGP-WM zu rechnen ist. "Jeffrey wird am kommenden Wochenende Indonesien verpassen, danach Loket und Lommel. Für diese drei Grand Prix wird er ausfallen. Somit ist also der Traum vom nächsten WM-Titel erst einmal geplatzt", stellte Beirer im Gespräch mit SPEEDWEEK.com fest.
Denn GASGAS-Werkspilot Jorge Prado reiste mit 67 Punkten Vorsprung auf Herlings nach Asien und wird diesen Vorsprung im Juni und Juli noch gehörig ausbauen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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