Pecco Bagnaia (Ducati): Platz 4 wäre drin gewesen; Runden-Hoffnung für GP
Pecco Bagnaia kämpfte sich im Sprint in Barcelona von Startplatz 13 auf Rang 6 vor. Für den GP macht er sich Hoffnung auf ein noch besseres Ergebnis. Was eine Bettdecke mit seinen Reifen zu tun hat.
Der an diesem Rennwochenende einzige Ducati-Werkspilot Francesco Bagnaia (Marc Marquez fällt verletzt aus) fuhr im Sprint von Barcelona auf Platz 6. Was nicht überragend klingt, ist aber in Anbetracht von Startplatz 13 und des am Freitag und am Samstagmorgen verpassten Sprungs ins Q2 eine respektable Leistung.
Bagnaia erklärte nach dem Rennen über zwölf Runden: «Mit gebrauchten Reifen fühle ich mich ziemlich gut, denn das Gefühl für den Vorderreifen ist sehr gut, und ich kann ihn belasten, ohne ihn zu sehr zu beanspruchen. Das hilft mir, die Reifen gleichmäßiger zu nutzen. Aber mir fehlt immer noch ein bisschen der anfängliche Grip, wenn wir in die Kurve gehen, wenn wir für den Zeitangriff Gas geben müssen, in den ersten Runden des Rennens.»
Platz 4? Wäre möglich gewesen!
«Peccos» Fazit zu Platz 6: «Der Sprint lief gut, ich habe es genossen. Es ist klar, dass man sich von Platz 13 aus nicht viel mehr vorstellen kann, aber ich glaube, ein vierter Platz wäre heute möglich gewesen.»
Die Entwicklung am Samstag macht ihm Hoffnung: «Im Sprint habe ich das Gefühl, dass wir einen kleinen Schritt nach vorne gemacht haben, also hoffe ich, dass wir im Rennen am Sonntag noch einen machen können.»
Er moniert allerdings: «Mir fehlt jedoch ein bisschen die Fähigkeit, in den ersten Runden die anderen Fahrer schneller zu überholen. Ich denke, die doppelte Renndistanz wird meiner Strategie helfen. Aber wir müssen in der ersten Kurve einfach sehr präzise und vorsichtig sein, denn im Sprint habe ich ein bisschen zu viel riskiert und ich will keine Fehler machen.»
Die Reifen? Wie eine zu kleine Bettdecke
Für Bagnaia war es zuletzt ein Hin- und Her: Mal hatte er Probleme mit den Vorderreifen, mal mit den Hinterreifen. War das eine Problem behoben, hakte es auf der anderen Seite des Motorrads. Bagnaia fand einen witzigen Vergleich: «Die Bettdecke ist kurz, daher kann es sein, dass einem an den Füßen kalt wird, aber oben ist es gut. Und wenn es an den Füßen in Ordnung ist, ist es oben vielleicht kalt.» Das Konzept der Reifendecke mal anders gedacht...
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