Ducati-Werksfahrer Enea Bastianini kam auch in Silverstone nicht wirklich in Schwung, sein Rennen endete dann nach einer Kollision mit Marc Márquez und einem Sturz frühzeitig.
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"Ich bin nicht zufrieden, wie das Rennen und das Wochenende generell gelaufen sind. Wir haben viel am Motorrad verändert, um zu versuchen, für das Rennen am Sonntag bereit zu sein und mehr zu schaffen, aber es hat nichts genutzt. Es war ein so schwieriges Rennen, nur an den harten Bremspunkten war ich stark, auf dem Rest der Strecke nicht", schilderte Enea Bastianini nach dem Britischen Grand Prix. "Und am Ende hatte ich einen Kontakt mit Marc."
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Die TV-Bilder konnten die genaue Dynamik des Vorfalls in der 15. von 20 Runden nicht auflösen, weil einzig Aufnahmen von Marc Márquez‘ Onboard-Kamera zu sehen waren. Es gab jedenfalls eine Berührung in Kurve 11, der Repsol-Honda-Star stürzte umgehend, Bastianinis Rennen war dann weniger später in der 15. Kurve frühzeitig gelaufen. Aus der Sicht des Ducati-Piloten spielte es sich so ab: "Marc hat mich im Eingang von Kurve 11 berührt und ist gestürzt. Ich glaube, dass dabei etwas am Motorrad passiert sein muss. Der Hinterreifen hatte auch einen Schnitt und wahrscheinlich bin ich deshalb gestürzt. Als ich in Kurve 15 bremsen wollte, war es unmöglich, das Motorrad abzubremsen. Ich bin ich geradeaus weiter und gestürzt."
Zu dem Zeitpunkt lag der WM-Dritte des Vorjahres nur auf Rang 10. Dabei hatte sich die "Bestia" eigentlich erhofft, die Nachwirkungen des Schulterblattbruchs im Sommer endgültig auszukurieren und mit dem Beginn der zweiten Saisonhälfte wieder um Podestplätze kämpfen zu können. Die Verletzung ist mittlerweile auch gänzlich überwunden, versicherte er.
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"Das Hauptproblem ist im Moment mein Gefühl auf dem Motorrad, es fühlt sich an, als würde ich auf einem Chopper sitzen. Das ist für das Einlenkverhalten nicht gut", erklärte der neue Ducati-Werksfahrer. "Wir haben etwas am Stoßdämpfer probiert und versucht, Änderungen am Motorrad vorzunehmen. Vielleicht brauchen wir aber eine drastischere Veränderung – wie bei Pecco, er hat das Set-up im Vergleich zum Motorrad des Vorjahres auch stark verändert. Ich brauche aber noch Zeit, um das besser zu verstehen. Es war wichtig, dass ich 16 Runden gefahren bin, jetzt hat mein Team mehr Daten, mit denen es arbeiten kann. Ich weiß aber nicht, ob es in kurzer Zeit machbar ist."
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Im Vorjahr gewann Bastianini noch auf der Ducati GP21 in Gresini-Farben vier Rennen. "Im Vorjahr war das Gefühl normal. Das neue Bike ist aber komplett anders, der Motor ist anders", meinte der 25-jährige Italiener mit Blick auf die GP23. "Körperlich bin ich mittlerweile okay, aber das Motorrad verhält sich so nervös, deshalb sitze ich nicht wirklich entspannt im Sattel."
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