Q1, Buriram: Fernandez und Morbidelli schlagen zu, Bagnaia scheitert
Die erste kurze Qualifying-Session der MotoGP-Saison ist Geschichte – mit dem besten Ende für Ducati-Pilot Morbidelli und dem starken Raul Fernandez. Die beiden Klassenneulinge starten von 15 und 21.
Auch 2026 hat die MotoGP das berühmte wie berüchtigte Qualifying-Prinzip übernommen. Bereits am ersten Tag eines GP müssen sich die 22 Stammpiloten im Zeittraining bewähren. Nur die besten Athleten ziehen direkt in das Q2 am Samstag. Direkt vor der abschließenden Sitzung über 15 Minuten zur Ermittlung der besten Startplätze streitet sich dann das restliche Dutzend um zwei Plätze für das Q2 – und die Startplätze 12–22.
Die besten Karten am Samstagmorgen nach dem FP2 hatte Ducati-Werksfahrer Pecco Bagnaia. Die Startnummer 63 hatte in der gesamten Testphase als auch im FP1 überzeugt, jedoch das Zeittraining mit einer falschen Herangehensweise vergeigt. Ähnliches kann von Markenkollege Franco Morbidelli gesagt werden, der den direkten Q2-Einzug ebenfalls knapp verpasst hatte. Mit Raul Fernandez (Aprilia), Red Bull-KTM-Tech3-Pilot Vinales und Honda-Werksfahrer Luca Marini machten sich weitere MotoGP-Asse große Hoffnungen auf ein Weiterkommen.
Die gute Nachricht: Anders als im Zeittraining boten sich den Qualifyern beim Sprint auf die Strecke um kurz vor 11 Uhr Ortszeit wieder stabil gute Wetterbedingungen.
Die erste Marke setzte dann auch Francesco Bagnaia. Direkt am Hinterrad des Italieners Aussie Jack Miller, doch während Bagnaia auf eine 1:29,5 min kam, verlor der Yamaha-Pilot eine halbe Sekunde. Keine Riesenüberraschung: Noch schneller kam Franco Morbidelli um den Kurs: 1:29,4 min. Und nur eine Minuten später war Bagnaia wieder aus dem Q2, denn Raul Fernandez hatte die Bestzeit mit einer fabelhaften 1:28,784 min neu definiert.
Spannung dann im finalen Anlauf. Den ersten Anlauf mit frischem Gummi sich noch ins Q2 zu drücken, verpasste Pecco Bagnaia. Auch Runden 2 ging nach einem Fehler in Kurve 8 daneben. Und auch in der letzten mögliche Runde war der Ducati Werksfahrer zu langsam – Startplatz 13 und eine herbe Enttäuschung für den Turiner.
Die Bestzeit war Raul Fernandez nicht mehr zu nehmen. Damit gehen alle vier Aprilia-Piloten ins entscheidenden Qualifying.
Endgültig in der Königsklasse angekommen sind die beiden Rookies. Pramac-Yamaha-Neuling Toprak Razgatlioglu fand zwar weitere Zehntel im FP2 und auch Q1, doch ins Q2 reichte es nicht. Der Türke wird seine ersten beiden MotoGP-Rennen von Startplatz 21 beginnen. Besser löste die Aufgabe Diogo Moreia – Position 15 für den Moto2-Champion bei Honda-LCR.
Enttäuschend verlief das Q1 auch aus KTM-Sicht. Die Tech3-Piloten Maverick Vinales und Enea Bastianini kamen nicht über die Ränge 7 und 10 und damit die Startplätze 17 und 20 hinaus. Yamaha-Ass Fabio Quaratararo blieb als 16. ebenfalls zurück.
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