Vor dem Assen-GP trennt Valentino Rossi und Jorge Lorenzo nur ein Punkt in der Gesamtwertung. Wie schätzt der 15-fache Weltmeister Giacomo Agostini die Stärken und Schwächen der Stars ein?
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Seit Beginn der MotoGP-Saison 2015 ist die Yamaha M1 das Maß der Dinge. Zusammen gewannen Valentino Rossi und Jorge Lorenzo sechs der ersten sieben Saisonrennen. Rossi triumphierte in Katar und Argentinien, Lorenzo siegte seit dem Jerez-GP viermal in Folge.
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Nun führt Altmeister Rossi die Gesamtwertung nur mehr mit einem Punkt Vorsprung an. Vor allem im Qualifying kommt er nicht an die Leistung von Jorge Lorenzo heran. "Vale ist ein Weltmeister, wir alle kennen sein Potenzial", erklärte Giacomo Agostini. "Er hat eine Sieger-Mentalität und den Verstand eines großartigen Fahrers, doch vor allem hat er viel Erfahrung. Leider machen die fast zehn Jahre, die ihn von Lorenzo trennen, den Unterschied. Vale hält diese Lücke aber so klein wie möglich. In den Rennen zeigt er stets spektakuläre Comebacks, doch im Qualifying leidet er." Worin liegen Lorenzos Stärken? "Die Konzentration. Er ist ein Fahrer, der nur schwer aufzuhalten ist, wenn er genug Vertrauen hat. Die vier Siege in Folge sind der Beweis", betonte Ago gegenüber "GPone". "Auf einer schnellen Runden hat er ein paar Gegner, aber wenn er im Rennen einen Lauf hat, ist es fast unmöglich ihn zu stoppen."
War die starke Rückkehr von Lorenzo nach den ersten drei Rennen abseits des Podestes zu erwarten? "Man darf Jorge nie unterschätzen. Er hatte anfangs eine kleine Talfahrt, aber nun ist das Bike schnell, den Rest macht er mit seinem Kopf. Es wird ein offener und ausgeglichener Kampf, denn auch Rossi will die Chance auf diesen Titel nicht verpassen."
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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