MotoGP, FP1: Vier Ducati in den Top-5 – Marco Bezzecchi (Aprilia) 4.
Im FP1 der MotoGP-Klasse in Jerez waren die VR46-Ducati-Piloten Fabio Di Giannantonio und Franco Morbidelli die Schnellsten. Alex Marquez wurde Dritter. Bezzecchi (Aprilia) 4., Marc Marquez 5.
Am Freitagvormittag fand auf dem Circuito de Jerez das 45-minütige FP1 der MotoGP-Klasse statt. Der Himmel über der andalusischen Rennstrecke war bewölkt, die Lufttemperatur betrug 17 Grad Celsius.
Beim Spanien-GP fehlt KTM-Tech3-Ass Maverick Vinales. Er musste sich nach dem US-GP eine verschobene Schraube in seiner Schulter operativ entfernen lassen. «Top Gun» konzentriert sich auf seine Genesung, um möglicherweise beim nächsten Grand Prix in Le Mans zurückzukommen. Das Tech3-Team hat in Jerez keinen Ersatzfahrer am Start. Testfahrer Pol Espargaro musste aufgrund einer Verletzung an der linken Hand absagen. Dafür sind in Südspanien die beiden Testfahrer Lorenzo Savadori (Aprilia) und Augusto Fernandez (Yamaha) im Einsatz.
Die Fahrer gingen pünktlich um 10.45 Uhr auf die Strecke. Für die erste Bestzeit sorgte LCR-Honda-Pilot Johann Zarco mit 1:38,815 min. Zum Vergleich: Den Rundenrekord fuhr 2025 Fabio Quartararo (Yamaha) mit 1:35,610 min.
Die 23 Fahrer groovten sich nach und nach ein. In der ersten Viertelstunde gaben die Marquez-Brüder in Jerez den Ton an. Die Top-5 nach 15 Minuten: Alex Marquez (1:37,332 min), Marc Marquez, Fabio Di Giannantonio, Marco Bezzecchi und Johann Zarco.
Nachdem sich alle Fahrer in die Box zurückgezogen hatten, um den Mechanikern und Ingenieuren ihr Feedback zu geben, ging Bagnaia 28 Minuten vor dem Ende der Session als Erster wieder auf die Strecke. Danach folgten nach und nach die anderen Piloten.
In der Zwischenzeit erklärte Ducati-Lenovo-Teammanager Davide Tardozzi im Interview mit den Kollegen von motogp.com, dass Gigi Dall’Igna und sein Team in der langen MotoGP-Pause bei der Elektronik etwas gefunden hätten, dass die GP26 konkurrenzfähiger machen sollte. Beim offiziellen Test am Montag gäbe es auch einige Dinge, die ausprobiert werden.
Zurück zum FP1: Mittlerweile waren fast alle Fahrer wieder auf der Strecke. Zur Hälfte der 45-minütigen Session war die Reihenfolge an der Spitze unverändert. Kurz danach preschte Bagnaia auf Platz 4 nach vorne.
20 Minuten vor dem Ende hatte Toprak Razgatlioglu ein technisches Problem bei seiner M1, worauf er sein Bike am Streckenrand abstellte. Kurz danach fuhr Bezzecchi die zweitschnellste Zeit.
Die Top-5 nach 30 Minuten: Alex Marquez (1:37,332 min), Bezzecchi, Marc Marquez, Di Giannantonio und Bagnaia. Zu diesem Zeitpunkt waren nur noch Binder und Ogura auf der Strecke. Pedro Acosta war zu diesem Zeitpunkt nur auf Position 13 zu finden. In der KTM-Box verfolgten Pol Espargaro und Dani Pedrosa das Geschehen.
Zwölf Minuten vor dem Ende ging Bagnaia wieder als Erster der Top-Fahrer auf die Strecke. Sieben Minuten vor dem Ende ging der zweifache MotoGP-Weltmeister in Kurve 1 nach einem Verbremser weit – er nahm den Umweg durch das Kiesbett, blieb aber sitzen und konnte weiterfahren.
Vier Minuten vor dem Ende setzte sich «Diggia» mit 1:36,954 min an die Spitze. Teamkollege Morbidelli fuhr die viertschnellste Zeit, Fernandez (Aprilia) und Acosta preschten auf die Ränge 6 und 7 nach vorn. Kurz vor dem Ende setzte sich «Morbio» auf Platz 2.
An die Zeit von Di Giannantonio kam niemand mehr heran. Hinter ihm komplettierten Morbidelli, Alex Marquez, Bezzecchi, Marc Marquez, Raul Fernandez, Jack Miller, Acosta, Zarco und Martin die Top-10.
Bagnaia wurde Elfter, Toprak 15. Yamaha-Aushängeschild Fabio Quartararo landete nur auf Rang 20.
Kurios: Während der anschließenden Practice-Start-Session warf Jorge Martin seine RS-GP ins Kiesbett.
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