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Liberty Media nimmt Hürden zur MotoGP-Übernahme 2025

Vor sieben Monaten hatte der US-Konzern Liberty Media den Kauf des MotoGP-Rechteinhabers Dorna öffentlich gemacht. Glaubt man Liberty-Boss Greg Maffei ist die milliardenschwere Übernahme auf einem guten Weg.

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Im April dieses Jahres ging ein langes Raunen durch die Welt der MotoGP. Die US-amerikanische Liberty Media Cooperation hatte die Übernahme von 86 Prozent der Dorna und damit der MotoGP-Rechte bekanntgegeben. Ein Meilenstein – denn mit der bis 2025 umzusetzenden Übernahme werden Formel 1 und MotoGP unter dem gleichen Eigentümer organisiert. Die Dorna Sports mit CEO Carmelo Ezpeleta soll dabei als eigenständiges Unternehmen im Portfolio des Großkonzerns agieren.

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Nach der Ankündigung im Frühjahr war es still geworden. Mit der Ansage hatten sich die Amerikaner unter Konzernchef Greg Maffei eher weit aus dem Fenster gelehnt. Denn zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war weder die vollständige Finanzierung noch die rechtliche Lage der Übernahme gesichert.

Mit einer Kaufsumme von 4,2 Milliarden Euro überstieg der Handel das Eigenkapitel der neuen Inhaber. Um die Finanzlücke zu schließen, wurde im Sommer 2024 sogar ein Aktienpaket mit Formel-1-Anteilen veräußert.

Nachdem Liberty Media seine Bilanzen für das dritte Quartal veröffentlicht hat, bestätigte die Konzernspitze jetzt, dass die notwendige Finanzierung für die Übernahme der Dorna als Muttergesellschaft der MotoGP vollständig gesichert ist.

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In einem öffentlichen Protokoll teilte CEO Greg Maffei gegenüber Partnern und Investoren von Liberty Media den aktuellen Stand zur Übernahme des spanischen Unternehmens mit. Darin heißt es: "Wir haben eine interne Fusion (von Liberty SiriusXM mit SiriusXM) abgeschlossen, die F1-Schulden refinanziert und alle notwendigen Finanzmittel für unsere geplante Übernahme der MotoGP gesichert. Zugleich haben wir zusätzliche 850 Mio. (US-Dollar) und weitere 150 Mio. (US-Dollar) in befristeten Darlehen aufgenommen, um die MotoGP-Transaktion zu finanzieren. All das ist von Übernahme abhängig."

Der Chef des weltgrößten Rennsportvermarkters gab weiter zu Protokoll: "Wir haben außerdem (FWONK) Aktien im Wert von 949 Mio. US-Dollar ausgegeben, die den Verkäufern bei der Übernahme als Ersatz für das Eigenkapital dienten, so dass wir ihnen direkt Bargeld zahlen werden. Diese Transaktionen vervollständigen die notwendige Finanzierung für unsere MotoGP-Übernahme."

Weiter kommentierte Greg Maffei auch das noch offenen Verfahren seitens der Europäischen Kommission, die der Übernahme erst zustimmen kann, wenn Verstöße gegen das europäische Kartellrecht auszuschließen sind. Wenig handfest, aber zuversichtlich sagte Maffei seinen Anlegern: "Wir machen Fortschritte mit der Europäischen Kommission, die unsere einzige verbleibende Hürde in Bezug auf die Rechtsprechung ist, und wir erwarten weiterhin einen Abschluss zum Jahresende."

Nicht vergessen wurde auch die jüngsten Dorna-Aktivitäten, die nach der verheerenden Katastrophe in der Region Valencia vor allem von hektischem Krisenmanagement geprägt war. Maffei lobte den derzeitigen MotoGP-Eigentümer: "Das letzte Rennen wird nun in Barcelona stattfinden, aus Solidarität mit Valencia. Auch unsere Gedanken sind in der gesamten Region. Wir zollen Carmelo und dem Management-Team der MotoGP Anerkennung für ihre schnelle und durchdachte Reaktion und die verschiedenen Initiativen, um die Hilfsbemühungen für Valencia an diesem Wochenende zu unterstützen."

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Zum Abschluss der Information ins Netzwerk des Konzerns bestätigte der CEO nochmals die langfristige Ausrichtung des Projekts: "Was die geschäftlichen Updates angeht, so hat die MotoGP ihre Rechtevereinbarung mit der FIM, ihrer Regulierungsbehörde, bis 2060 verlängert. Zugleich wurde der MotoGP-Kalender für 2025 mit 22 Rennen in 18 Ländern angekündigt. Zur neuen Saison soll die neue Ausrichtung dann auch durch eine neue Markenidentität bekundet werden. Wir freuen uns auf weitere spannende Rennen und die Beteiligung von Liberty."

Wirtschaftlich ist die Übernahme damit auf einem guten Weg. Doch das finale Urteil, um eine rechtskräftige Vollstreckung des Milliarden-Handels bis Ende 2024 umzusetzen, lässt weiter auf sich warten.

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