Moreira: «Es wird schön, das MotoGP-Bike mit den Pirelli-Reifen zu fahren!»
MotoGP-Rookie Diogo Moreira (Honda) hatte in Jerez im Sprint und im Grand Prix vom letzten Startplatz einen schweren Stand. Einem seltsamen Problem will er auf den Grund gehen. Er freut sich auf 2027.
Nach dem verpatzten Qualifying, bei dem LCR-Honda-Pilot Diogo Moreira zunächst die beste Zeit aufgrund einer gelben Flagge gestrichen wurde und er dann selber stürzte, hatte es der MotoGP-Rookie schwer in den Rennen in Jerez. Er musste im Sprintrennen und im Grand Prix jeweils vom letzten Startplatz losfahren.
Im Sprint am Samstag landete Moreira auf Rang 14, im Hauptrennen rollte er als 17. über die Ziellinie. Immerhin konnte er am Sonntag die drei Yamaha-Piloten Jack Miller, Toprak Razgatlioglu und Augusto Fernandez hinter sich lassen. Punkte gab es für den Auftritt beim Spanien-GP aber keine für Moreira.
«Wir wissen, dass es in der MotoGP schwer ist zu überholen. In Jerez ist es noch schwieriger», meinte der Brasilianer in der anschließenden Medienrunde. «Das Rennen war aber nicht so schlecht. Zu Beginn bin ich den Werks-Honda nachgefahren. Im Rennen habe ich mich gut gefühlt. Zehn Runden vor Schluss hat sich dann aber das Feeling mit dem Bike verändert. Es war wie in Austin – wir müssen verstehen, weshalb das so ist. Der Test ist wichtig, weil wir da etwas anderes ausprobieren.»
Mit den Pirelli-Reifen wird es anders
Kann er das veränderte Gefühl beschreiben, das er am Ende eines Rennens hat? «Am Ende des Rennens ist im Motorrad mehr Bewegung drin. Wir müssen verstehen, wie die Unruhe ins Bike kommt», grübelte Moreira. «Es ist aber irgendwie normal, denn bei der Honda haben wir generell dieses Problem. Was mich anbelangt, ist es aber anders, denn nach vier Rennwochenenden muss ich verstehen, weshalb das so ist.»
2027 tritt das neue Regelwerk in Kraft. Dazu gehört die Reifen-Umstellung von Michelin auf Pirelli. Moreira gewann 2025 seinen Moto2-WM-Titel auf Pirelli – eine Chance für ihn, dass es nächstes Jahr anders wird? «Ich hoffe es», schmunzelte der MotoGP-Neuling, der am 23. April seinen 22. Geburtstag feierte. «Dann wird es einfacher, um die Dinge beim Motorrad zu verstehen. Ich starte am Freitag jedes Mal von null. Es ist für mich schwer, eine Beurteilung zu machen. Nichtsdestotrotz müssen wir das gesamte Jahr hart arbeiten, denn es ist, wie es ist. Ich denke aber, dass es nächstes Jahr einfacher sein sollte.» Was kann der Pirelli seiner Meinung nach besser? «Man bekommt viel mehr Feedback, würde ich sagen. Es wird schön, das MotoGP-Bike mit den Pirelli-Reifen zu fahren.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach