Pecco Bagnaia (9.): «Mit mehreren Gegnern ändern sich die Voraussetzungen!»
Schwaches Q1, Platz 9 im Sprint in Thailand: Pecco Bagnaias MotoGP-Saison 2026 beginnt auf ähnlichem Niveau wie das letzte Jahr des Ducati-Werksfahrers endete. Ein Kernproblem hat er ausgemacht.
Von Startplatz 13 wurde am Ende des
Klein kriegen lassen will sich der Turiner vom enttäuschenden Start nicht und gab sich im Mediengespräch nach dem Sprintrennen in Buriram demonstrativ gelassen: «So wie ich das sehe, habe ich, abgesehen vom letzten Sprintrennen in Malaysia, nach nur einem Rennen in diesem Jahr schon mehr Punkte gesammelt als in den letzten fünf Rennen zusammengerechnet.» Einen Zähler konnte der Ducati-Werkspilot im Sprintrennen verzeichnen. «Ich will mich dieses Jahr lieber auf positive Aspekte konzentrieren, anstatt wie im letzten Jahr, auf Negatives.»
Einen Grund dafür, dass er gute Ansätze aus der Saisonvorbereitung auf derselben Strecke am ersten Rennwochenende in Buriram noch nicht in bessere Ergebnisse ummünzen konnte, sieht der 29-Jährige in den Streckenbedingungen: «Während der Testfahrten bot die Strecke mehr Haftung und damit konnte ich besser umgehen. Mit den Bedingungen an diesem Wochenende komme ich noch nicht klar.» Die Anpassung an die gegenwärtigen Bedingungen Schlüssel zum Erfolg - ein Aspekt, der Bagnaia gegenüber der Spitzengruppe zu Beginn des Thailand-Wochenendes ins Hintertreffen brachte.
Kompliment für Acosta und KTM
Der Sprintsieger und mutmaßliche Bagnaia-Nachfolger im Ducati-Team, Pedro Acosta, hatte das besser umgesetzt: «Die Bedingungen gegenüber letzte Woche haben sich verändert. Pedro und das KTM-Team haben einen besseren Job gemacht, sich daran anzupassen.» Für den Südspanier und das Team aus Oberösterreich ging es vom vorderen Mittelfeld direkt aufs Siegertreppchen.
Für den Turiner ist es bis dahin noch ein weiterer Weg. Im Renntempo sieht er sich jedoch besser gerüstet als im Qualifikationstraining: «Auf eine schnelle Runde habe ich noch Probleme am Kurveneingang, aber sobald ich mehrere Konkurrenten um mich herum habe, ändern sich die Voraussetzungen. Im Rennen ist es einfacher!» Immerhin: Beide Ducati-Werksfahrer beendeten Rennen 1 – und holte erste WM-Punkte.
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