Pedro Acosta: «Normalerweise ist meine KTM bei Regen ziemlich schnell!»
KTM-Ass Pedro Acosta ist zuversichtlich für das MotoGP-Wochenende in Le Mans. Die beim Jerez-Test ausprobierten Updates stimmen ihn positiv. Das Wetter könnte dieses Jahr erneut für Chaos sorgen.
Pedro Acosta fand bei seinem Heim-GP in Jerez vor zwei Wochen kein gutes Gefühl mit der RC16. Mit den Plätzen 12 und 10 war der KTM-Werksfahrer alles andere als zufrieden und in der WM-Tabelle rutschte er auf Rang 4 ab. Direkt danach fand auf dem Circuito de Jerez der offizielle MotoGP-Test statt. Nach dem arbeitsreichen Tag war Acosta wieder ratlos – dieses Mal aber aus einem anderen Grund: Der 21-Jährige war schnell und konnte seine KTM wieder so fahren, wie er es sich vorgestellt hatte. Eine Erklärung, weshalb das gute Gefühl plötzlich wieder da war, hatte er nicht.
An diesem Wochenende findet in Le Mans der Frankreich-GP statt. Letztes Jahr raste der Spanier im chaotischen und verregneten Grand Prix am Sonntag auf Rang 4. Für dieses Wochenende sind erneut wechselhafte Bedingungen angesagt. Fühlt sich Acosta bereit für ein weiteres turbulentes Rennwochenende auf dem Circuit Bugatti?
Acosta: «Vielleicht war ich einfach zu schnell!»
«Normalerweise ist meine KTM bei nassen Bedingungen ziemlich schnell. Wir sind aber auch für trockene Bedingungen gut gerüstet, denn in meiner Karriere war ich auf dieser Strecke normalerweise immer schnell. Ich habe aber nicht immer die entsprechenden Resultate erzielt – vielleicht war ich einfach zu schnell», schmunzelte Acosta in der Medienrunde am Donnerstag. «Wir auch immer, ich bin sehr zuversichtlich. Zuerst aber müssen wir am Freitag starten, das Motorrad vorbereiten und dann sehen, welche Probleme es geben könnte. KTM hat hierher einige Updates vom Jerez-Test gebracht. Es ist deshalb wichtig, dass wir einige Runs im Trockenen machen können. Danach werden wir weitersehen, wir können nicht alles kontrollieren.»
Danach ging Acosta nochmal auf die in Jerez getesteten Updates ein. «Ich war sehr zufrieden damit. Normalerweise sind Montags-Tests immer ein wenig verwirrend – es befindet sich viel Gummiabrieb auf der Strecke und die Bedingungen sind besser als am Sonntag. Wie ich schon sagte, ist es an diesem Wochenende wichtig, dass wir zumindest eine trockene Session haben, um all diese Dinge erneut auszuprobieren», unterstrich Acosta. Wie stark wird sich die RC16 beim Frankreich-GP von jener, die beim Spanien-GP zum Einsatz kam, unterscheiden? «Nicht sehr viel. Wir haben einige Updates, ich denke aber, dass diese von außen nicht sichtbar sein werden. Es sind kleine Dinge, die uns in den Kurven und in Sachen Stabilität helfen. Ich wusste im Vorhinein, dass ich in Jerez zu kämpfen haben würde, aber dieses Ausmass habe ich dann doch nicht erwartet. Beim Test war dann alles wieder okay. Es ging darum, dass Bike zu stabilisieren bzw. zu beruhigen.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach