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Europäische Co-Produktion in der Endurance-WM mit einer Prise Deutschland
Alle vier Piloten haben sich in der Vergangenheit in verschiedenen Serien und Teams einen Namen gemacht. In Le Mans gehen Bühn, Cresson, Kovacs und Szamado erstmals gemeinsam an den EWC-Start.
Endurance-WM
Im Artikel erwähnt





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Im Vorjahr war das Team HERT bei ihrem Einsatz in der Langstrecken-Weltmeisterschaft fest in ungarischer Hand. Vom Küchen- bis zum Teamchef sprach man in dem südosteuropäischen Team eine Sprache. Der ungarische Anteil ist noch immer hoch. Doch es kam in dieser Saison noch eine Prise Deutschland und Belgien dazu. Unter anderen ist auch Euro Moto- und BMW-EWC-Teamchef Werner Daemen mit seiner Firma MRP involviert.
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Das Team Champion HERT powered by MRP mit der Startnummer 38 absolvierte einen erfolgreichen Vortest in Le Mans, bevor es am kommenden Wochenende erstmals ernst wird in der WM-Saison 2026. Das Team fuhr beim Test eine schnellste Runde von 1:37,000 min und sicherte sich damit über die zweitägige Testphase hinweg die zweitbeste Zeit in der EWC-Superstock-Klasse. Dieses solide Tempo verschafft dem Team eine starke Ausgangsposition im Kampf um den Klassensieg beim ersten Lauf der FIM Endurance-Weltmeisterschaft in Le Mans. Den ganzen Winter über und bis in den Frühling hinein hat die Crew unermüdlich daran gearbeitet, das Langstrecken-Setup des Motorrads zu verfeinern, um sicherzustellen, dass es für den strapaziösen 24-Stunden-Marathon bereit ist. Die Fahreraufstellung für 2026 besteht aus den schnellen und erfahrenen Fahrern Loris Cresson aus Belgien, Jan Bühn aus Deutschland und den beiden Ungarn Bálint Kovács und Máté Számádó. Le Mans kann kommen «Insgesamt hatte ich eine tolle Zeit mit dem Team. Ich kannte die Jungs bereits aus der IDM und von Le Castellet, daher ging es vor allem darum, zu lernen, wie wir als Einheit zusammenarbeiten, da sich einige der Fahrer zuvor noch nicht begegnet waren», beschreibt Bálint Kovács die Stimmung. «Das Team hat dabei großartige Arbeit geleistet.
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Von der ersten bis zur letzten Session haben wir einen guten Schritt nach vorne gemacht. Das Motorrad ist schnell, lässt sich aber auch leicht fahren – einer der wichtigsten Faktoren im Langstreckenrennsport. Wir sind mit den Ergebnissen zufrieden, wir waren ziemlich schnell, obwohl wir gar nicht versucht haben, eine wirklich schnelle Zeit zu fahren, da wir uns darauf konzentriert haben, unser Renntempo zu entwickeln. Wir sind glücklich und freuen uns auf das Rennen.»
Auch Loris Cresson bescheinigte dem Test ein positives Ergebnis. «Das Hauptziel war es, uns aufeinander einzuspielen, da die meisten von uns zum ersten Mal zusammenarbeiteten», so die Ansicht des Belgiers. «Wir haben Zeit damit verbracht, uns gegenseitig und das Motorrad kennenzulernen, wobei wir uns vor allem auf Renndistanzen und lange Fahrten mit vollem Tank konzentriert haben. Ich bin zufrieden damit, wie der Test gelaufen ist. Das Potenzial ist gut, aber ich denke, wir haben noch viel Luft nach oben. Ich freue mich auf die Rennwoche. Wir können ein gutes Rennen fahren, wir haben ein gutes Team.»
Jan Bühn hat seine IDM-Zeit lange hinter sich gelassen, ist aber nach wie vor stets bei den EWC-Rennen gebucht. «Der erste Test der Saison ist abgeschlossen, und es war toll, nach fast einem Jahr wieder mit dem Team zusammen zu sein», erklärte der BMW-Kenner. «Alle haben fantastische Arbeit geleistet. Wir haben uns stark auf unser Renntempo konzentriert und waren bereits schnell. Wir haben eine klare Vorstellung davon, wo wir uns noch verbessern können, daher fühlen wir uns bestens auf die Rennwoche vorbereitet.» Máté Számádó hat sich ebenfalls schon in der IDM, die jetzt unter dem Namen Euro Moto firmiert, seine Rennsporen verdient. «Wir haben zwei sehr produktive Tage auf der Rennstrecke von Le Mans hinter uns», erklärte der Ungar. «Unsere Priorität war es, uns an das Motorrad zu gewöhnen und als Team zusammenzuarbeiten. Danach haben wir versucht, uns auf das Fahrverhalten des Motorrads zu konzentrieren und die Grundeinstellungen zu finden. Wir konnten sofort zeigen, dass wir im Kampf um den Sieg eine ernstzunehmende Größe sind.»
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