Maria Herrera nach Portimao-Test: Titelverteidigung «wird ein harter Kampf»
Weltmeisterin Herrera startet mit Bestzeit beim Test in Portimao in die neue Saison – und warnt vor starker Konkurrenz um Paola Ramos vor dem Saisonauftakt der WorldWCR 2026.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Maria Herrera setzte beim offiziellen Test der Frauen-WM in Portimao das erste Ausrufezeichen – und blickt dennoch mit Respekt auf die bevorstehende Saison. Die Titelverteidigerin fuhr in 1:52,728 Minuten Bestzeit und war als einzige Pilotin im Bereich von 1:52 Minuten unterwegs.
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Doch trotz der starken Performance sieht die Spanierin bereits eine klare Herausforderin. «Ich bin sehr glücklich, so in die Saison zu starten, weil ich wusste, dass Paola sehr, sehr schnell sein würde», erklärte Herrera nach dem Test. Tatsächlich bestätigte Rookie Paola Ramos als Zweite mit 0,670 Sekunden Rückstand ihren Status als ernsthafte Konkurrentin. Gutes Gefühl nach Teamwechsel von Klint zu GRT Für Herrera selbst verlief der Test nahezu ideal. Nach ihrem Wechsel zum Terra & Vita GRT Yamaha WorldWCR-Team fand sie schnell Vertrauen in das neue Umfeld und arbeitete sich kontinuierlich nach vorne. «Am Ende habe ich im Test sehr gut gearbeitet. Ich hatte ein ähnliches Gefühl wie zuvor, und Schritt für Schritt konnte ich meine Rundenzeit verbessern», so die 29-Jährige.
Ihre Bestzeit setzte sie erst spät im Tagesverlauf, auf ihrer 65. von insgesamt 66 Runden. Ein Zeichen dafür, dass sie sich im Laufe des Tages stetig steigerte. «Ich konnte die schnellste Runde fahren, aber im Moment ist der Kampf ganz klar mit Paola», betonte Herrera.
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Ein wichtiger Faktor sei dabei auch ihr neues Team gewesen. «Das Motorrad ist gleich, aber das Team hat mir etwas mehr Vertrauen und Ruhe gegeben. Deshalb bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung und der geleisteten Arbeit», erklärte die Weltmeisterin.
Herreras Prognose: Die WorldWCR rückt noch enger zusammen Trotz der Bestzeit macht sich Herrera keine Illusionen für den Saisonstart am kommenden Wochenende im Rahmen der Superbike-WM in Portimao. Die Leistungsdichte im Feld ist hoch, die Abstände gering – und genau das könnte für intensive Rennen sorgen. «Ich erwarte, dass ich um den Sieg kämpfen kann. Aber es wird in diesem Jahr ein harter Kampf mit einer großen Gruppe», prognostizierte sie. Der Test hat damit nicht nur die Favoritenrolle der Spanierin untermauert, sondern auch gezeigt, dass die dritte Saison der WorldWCR enger und umkämpfter werden dürfte als je zuvor. Besonders Ramos, aber auch etablierte Kräfte wie Beatriz Neila oder Roberta Ponziani, haben bereits ihre Ambitionen angemeldet. Für Herrera ist die Ausgangslage klar: Sie startet als Gejagte – und ist sich bewusst, dass der Weg zur Titelverteidigung alles andere als einfach wird.
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