David Coulthard fragt sich: Was steckt hinter den Sorgen von Aston Martin?
Aston Martin-Urgestein Fernando Alonso brach den GP in China ab, weil er zu stark unter den Vibrationen seines GP-Renners litt. David Coulthard findet klare Worte zu den Sorgen der Grünen.
Die unerwarteten Vibrationen, die beim Fahren auftauchen, machen Aston Martin das Leben schwer. Teamchef Adrian Newey sprach beim Saisonauftakt in Melbourne von der Gefahr von bleibenden Nervenschäden für die Fahrer. Und am Rennsonntag in China gab Fernando Alonso das Rennen nach 32 Runden auf. Danach erklärte er, dass er seine Hände und Füsse nach 20 Runden kaum mehr spüren konnte.
David Coulthard zeigt dafür wenig Verständnis. Der frühere GP-Pilot sagt im «Up To Speed»-Podcast: «Ich hätte nie das Auto abgestellt, wenn es um einen Grand Prix geht, denn es geht um Punkte. Wenn ein Boxenstopp möglich ist, dann hat man diesen.»
Der Schotte verweist auf andere Berufszweige, in denen die Menschen hart gefordert werden: «Hast du schon mal Bauarbeiter gesehen, die den ganzen Tag mit Presslufthämmern arbeiten, und das jeden Tag? Die sagen auch nicht, 'nein, ich komme nicht, ich arbeite heute nicht, weil mir von der Arbeit mit dem Presslufthammer die Hände wehtun.»
Coulthard räumt zwar ein, dass er nicht wisse, was Alonso im Auto spüre. Dennoch äussert er den Verdacht, dass mehr hinter dem Aus von Alonso in China steckt: «Ich vermute, dass die Vibrationen eher ein Problem für die Zuverlässigkeit als für den Fahrer darstellen.» Er ist sich sicher: Die Fahrer sind bereit, viel auf sich zu nehmen. «So sehe ich das: Ein Fahrer würde lernen, die Nationalhymne rückwärts zu singen, während er mit Kettensägen jongliert, wenn er dadurch eine Zehntelsekunde gewinnen könnte.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach






