Motorrad-Frauen-WM
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Das Talent von Roberto Garcia blitzte schon häufiger auf, der Sprung auf das Supersport-Podest gelang dem Yamaha-Piloten jedoch nicht. Platz 3 auf dem Balaton Circuit soll der Anfang gewesen sein.
Seit Misano 2025 bestreitet Roberto Garcia als Nachfolger von Michael Rinaldi mit dem Yamaha-Team GMT94 die Supersport-WM und beeindruckte als Rookie mit Top-5-Ergebnissen. Diese Performance setzte der erst 19-Jährige in diesem Jahr nahtlos fort und immer häufiger sah man ihn an der Spitze kämpfen.
Doch in Assen erlebte der junge Spanier ein Desaster: Sturz in beiden Rennen und auch am vergangenen Wochenende im ersten Lauf auf dem Balaton Circuit rutschte der Yamaha-Pilot aus. Im zweiten Rennen feierte der Teenager dafür ein fulminantes Comeback und holte als Dritter seinen ersten Podestplatz in der mittleren Kategorie der seriennahen Weltmeisterschaft.
«Ich bin überglücklich», sagte Garcia im Gespräch mit SPEEDWEEK.com-Mitarbeiter Sebastian Fränzschky erleichtert. «Ich kämpfte schon auf Phillip Island und Portimão an der Spitze, aber dort gelang mir nicht das bestmögliche Ergebnis. Und nach Assen habe ich es hier im ersten Lauf übertrieben. Ein paar Runden vor dem Ende habe ich zu sehr gepusht und stürzte im letzten Sektor. Am Sonntag blieb ich ruhiger und habe auf jede kleine Bodenwelle geachtet. Vor mir haben sie sich mächtig duelliert, deshalb hielt ich mich zurück.»
Der erste Podestplatz verleiht einem Rennfahrer häufig die erforderliche Abgeklärtheit, um im Kampf in den Top-3 bestehen zu können. Was hat sich Garcia für die kommenden Rennwochenenden vorgenommen?
«Wir haben in Ungarn einen guten Job erledigt und ich denke, wir können auch in den nächsten Rennen um Podestplätze mitfahren», grübelte der Yamaha-Pilot. «Aber ich muss auch realistisch bleiben. Most kenne ich bisher nicht, aber ich glaube, die Piste ist Balaton recht ähnlich. Ich mag diese Art von Rennstrecken.»
In der Gesamtwertung ist Garcia mit 57 Punkten WM-Achter, punktgleich mit Triumph-Pilot Tom Booth-Amos (9.).
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