SEC-Challenge: Martin Smolinski rettet sich mit Sieg
In der vierteiligen Speedway-EM-Serie 2017 wird mit Martin Smolinski auch ein Deutscher dabei sein. Im Challenge in Gorican erkämpfte er sich Rang 5, obwohl er mit neuen Motoren experimentierte.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Erstmals in einem Rennen setzte Martin Smolinski GTR-Motoren von Konstrukteur Marcel Gerhard aus der Schweiz ein. Den entscheidenden Laufsieg, der ihn in die Speedway-EM-Serie brachte, eroberte er aber mit einem Jawa-Aggregat.
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Um den Einzug in die Speedway European Championship (SEC) 2017 zu schaffen, musste sich Martin Smolinski, der in der Vergangenheit zweimal eine Wildcard erhielt, unter den ersten sieben platzieren. Nach zwei zweiten Plätzen war der Bayer auf Kurs, doch zwei dritte Plätze in den folgenden beiden Heats brachten den Deutschen Meister unter Zugzwang – das Weiterkommen war gefährdet. Nach vier Läufen auf GTR-Motoren trat Smolinski in seinem letzten Vorlauf mit einem Jawa-Motor an. Der Olchinger hetzte damit den führenden Russen Andrej Kudriashov, an dem er sich mit einem waghalsigen Manöver in der letzten Kurve innen vorbeischob und sich so sicher für die Europameisterschaft qualifizierte. "GTR führt die Weltmeisterschaft an, wir haben den Motor probiert um zu lernen, und so unser Material voranzubringen", argumentierte der 32-Jährige.
Nach Abschluss der 20 Rennläufe mussten zwei Stechen mit jeweils vier Fahrern entscheiden, wer den letzten Qualifikationsplatz erhält und wer als Dritter aufs Podest steigen darf.
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Der Pole Adrian Miedzinski setzte sich im Stechen um Rang 7 gegen die Dänen Mikkel Bech und Michael Jepsen Jensen sowie den Russen Kudriashov durch.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Das Stechen um Rang 3 gewann der Däne Nicolai Klindt, der damit neben seinem Landsmann Kenneth Bjerre (2.) und Sieger Przemyslaw Pawlicki aufs Podest steigen durfte. Smolinski als Dritter im Stechen wurde Gesamtfünfter.
Zu den sieben Fahrern aus Gorican kommen die Top-5 aus dem Vorjahr: Nicki Pedersen (DK), Vaclav Milik (CZ), Krzysztof Kasprzak (PL), Leon Madsen (DK) und Grigorij Laguta (RUS). Drei weitere Fahrer werden mit einer Dauer-Wildcard ausgestattet, pro Rennen gibt es außerdem eine Veranstalter-Wildcard. Da eines der vier Finales in Schweden stattfindet, ist mit der Nominierung von mindestens einem Schweden zu rechnen. Ergebnisse Speedway-EM-Challenge Gorican/HR:
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Qualifiziert für die Speedway-EM 2017: 1.Przemyslaw Pawlicki (PL), 13 Punkte 2.Kenneth Bjerre (DK), 11 3.Nicolai Klindt (DK), 9+3 4.Mateusz Szczepaniak (PL), 9+2 5.Martin Smolinski (D), 9+1 6.Kacper Gomolski (PL), 9+0 7.Adrian Miedzinski (PL), 8+3 Ausgeschieden: 8.Mikkel Bech (DK), 8+2 9.Andrej Kudriashov (RUS), 8+1 10. Michael Jepsen Jensen (DK), 8+0 11. Jurica Pavlic (HR), 7 12. Kim Nilsson (S), 7 13. Andrejs Lebedevs (LV), 5 14. Timo Lahti (FIN), 4 15. David Bellego (F), 3 16. Janusz Kolodziej (PL), 2 17. Andriej Karpov (UA), 0 18. Piotr Protasiewicz (PL), N
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