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SpeedwayKolumne
Jeder Club muss eine Jugendgruppe haben!
In den vergangenen Wochen habe ich mich etwas rar gemacht, denn meine Frau Steffi hat mir ein Kind geschenkt. Unsere Tochter hat mir die Zeit genommen, um mich meiner Kolumne zu widmen.
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Teammanager René SchäferTeammanager René SchäferFoto: Wüst
Teammanager René Schäfer© Wüst
Mit dem Verlauf der Saison aus Sicht des Teams Germany kann ich soweit recht zufrieden sein. Das grösste Rennen der laufenden Saison war natürlich die Teilnahme am Speedway World Cup, wo wir uns ordentlich verkaufen konnten. Bedauerlich war, dass der Kader vor dem Rennen in Vojens derart durcheinandergewirbelt wurde, da Frank Facher sich vom Bahnsport zurückzog und auch Christian Hefenbrock nicht vom Verletzungspech verschont blieb. Trotz alledem hat vor allem Max Dilger, der nachträglich ins Team gerutscht war, eine starke Leistung geboten.
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Grund zur Beunruhigung ist für mich allerdings die immer dünner werdende Fahrerdecke bei den Mannschaftsrennen. Bedingt durch Rücktritte einiger Fahrer werfen uns Verletzungen oder Terminüberschneidungen immer gleich zurück. Auch im Hinblick auf die Zukunft werde ich die Nachwuchsarbeit, speziell in den 250er-Klassen, weiter intensivieren, und nach dem erfolgreichen Trainingscamp der 250er-Klasse wollen wir 2012 genau dort weitermachen. Nachwuchsarbeit an sich muss jedoch in den Vereinen beginnen, denn diese sitzen an den Bahnen und sind vor Ort. Der DMSB kann hier nicht federführend agieren, das muss aus den Vereinen kommen. Einige Vereine leisten Beachtliches, und es wäre sehr schön, wenn sich mehrere Clubs an diesem Engagement ein Beispiel nehmen würden und eine Jugendgruppe gründen würden. Es sollte in jedem deutschen Club gelegentliche Schnuppertrainings und Trainings für die Nachwuchsfahrer geben. Von Seiten des Teams Germany gibt es die Überlegung, eine Art Kompetenzteam für die Nachwuchsfahrer und deren Eltern aufzubauen. In diesem Team könnten zum Beispiel die Eltern aus meiner Generation oder bereits zurückgetretene Fahrer den Familien der jetzigen Schülerklassen mit Ratschlägen und Tipps oder als Ansprechpartner zur Seite stehen, um den Einstieg in den Bahnsport zu erleichtern. Die Erfahrungen, die bereits gesammelt wurden, könnten so weitergegeben werden und müssten nicht von jeder Generation neu gesammelt werden.
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