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Kolumne
Todestag von Sabine Schmitz jährt sich zum fünften Mal
Am heutigen 16. März jährt sich der Todestag von Sabine Schmitz zum fünften Mal. Erinnerungen an eine der schnellsten Rennfahrerinnen in der Geschichte der Nürburgring-Nordschleife.
Viele haben den 16. März 2021 noch in Erinnerung, als es am frühen Morgen die unfassbaren Nachrichten gab: Sabine Schmitz ist im Alter von 51 Jahren an den Folgen ihrer schweren Krebserkrankung verstorben. Die Trauer um Speedbee war in den sozialen Netzwerken unendlich, da viele Schmitz kannten und sie mit ihrer fröhlichen Art zur Guten Laune ansteckte.
Schmitz konnte 1996 und 1997 als Sabine Reck das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewinnen und wurde 1998 Meisterin in der VLN, der heutigen Nürburgring Langstrecken-Serie.
2005 gründete Schmitz mit ihrem zweiten Ehemann Klaus Abbelen Frikadelli Racing. Mit dem Team konnte sie noch mehrere Gesamtsiege in der VLN-Meisterschaft einfahren. Den größten Erfolg des Teams erlebte sie allerdings nicht mehr mit,
International berühmt wurde Schmitz durch mehrere Gastauftritte in der legendären britischen Autoshow Top Gear. 2005 sollte Schmitz mit einem Ford Transit eine Rundenzeit schlagen, die Moderator Jemery Clarkson mit einem Jaguar S-Type aufgestellt hat, woran sie allerdings mit einer Zeit von zehn Minuten und acht Sekunden knapp scheiterte. 2016 wurde sie als Moderatorin in der Neuauflage von Top Gear vorgestellt, in der sie bis 2020 immer wieder zu sehen war.
Im Oktober 2017 wurde bei Schmitz ein Vulvakarzinom diagnostiziert und im Anschluss mit einer Chemotherapie behandelt. Nach anfänglich optimistischen Prognosen kehrte die Krankheit zurück, an der sie letztendlich am 16. März 2021 im Alter von nur 51 Jahren verstarb.
Beim 24-Stunden-Rennen 2021 wurde Schmitz von Nordschleifen-Legende Johannes Scheid - mit dem sie ihre Siege beim 24-Stunden-Rennen und den Titelgewinn in der VLN einfahren konnte - geehrt, als Scheid mit dem damaligen Siegerwagen eine Ehrenrunde drehte. Ein emotionaler Moment für alle beteiligten.
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