Balaton, Lauf 2: Spannender Vierkampf um den Sieg – Paola Ramos gewinnt
Der zweite Lauf der WorldWCR 2026 war spannend bis in die letzte Runde. Nach unzähligen Überholmanövern holte Paola Ramos den Sieg. Lucy Michel verpasste knapp die Punkteränge.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Die Startaufstellung für den zweiten Lauf der Women's Circuit Racing World Championship – kurz WorldWCR – wird nach einem anderen Verfahren ermittelt. Für die ersten neun Positionen wird die schnellste Rennrunde vom Samstag herangezogen, ab Platz 10 die Reihenfolge der Superpole.
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Lauf-1-Siegerin Maria Herrera musste mit der nur viertbesten Rundenzeit die Pole-Position an Paola Ramos abtreten. Beatriz Neila und Roberta Ponziani komplettierten die erste Reihe. Neben der Weltmeisterin lauerten in Reihe 2 Gaststarterin Muklada Sarapuech und Lucia Boudeseul. Für Lucy Michel blieb es bei Startplatz 15. Das Rennen über elf Runden wurde um 13:00 Uhr bei sommerlichem Wetter und angenehmen 22 Grad Celsius gestartet.
Ramos gewann den Start und bog als Führende in die erste Kurve ein, dahinter Herrera, Neila und Sarapuech. Michel verteidigt ihre Position. Schon in Runde 1 wechselte die Führung von der 18-Jährigen auf Herrera und dann auf Neila.
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Ramos tat sich mit schnellen Rundenzeiten in der Anfangsphase schwer und wurde von Sarapuech auf Platz 4 verwiesen. Vorn hatte Herrera die Führung übernommen. Die erstaunliche Thailänderin schloss innerhalb kürzester Zeit die Lücke zu den beiden Spanierinnen.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Paola Ramos kommt wieder in Fahrt Nach fünf Runden hatte Ramos die Schwächephase überstanden und hatte in 1:52,791 min die schnellste Rennrunde gefahren. Die Top-4 lagen innerhalb von 0,7 sec. Die Plätze 5 und 6 belegten jeweils einsam Roberta Ponziani und Astrid Madrigal. Lucy Michel kämpfte in einer Gruppe um Platz 14.
Sarapuech fuhr bisher fünfte Plätze ein, in Runde 7 belegte die 32-Jährige hinter Neila die zweite Position. Die Rundenzeiten in der Spitzengruppe war zu diesem Zeitpunkt mit 1:53,3 min nicht überragend schnell. Der Vorsprung auf die fünftplatzierte Ponziani aber mit 5,4 sec gewaltig. In den letzten zwei Runden wurde es noch einmal spannend. Ramos hatte sich lange zurückgehalten und orientierte sich mit der schnellsten Rennrunde in 1:52,245 min nach vorn. Innerhalb einer Runde überholte die Teenagerin Sarapuech, Herrera und Neila und führte das Rennen erstmals seit Runde 1 wieder an.
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Starkes Finale von Paola Ramos Ramos legte eine Zeit von 1:51,935 min nach und ging als Führende in die letzte Runde. Sarapuech verpasste die erste Schikane und Herrera übernahm kampflos Platz 3. Um den Sieg kämpften aber nur noch Neila und Ramos, die sich einen großartigen Kampf lieferten und sich mehrfach überholten. Am Ende jubelte Ramos, Neila und Herrera komplettierten das Podium. Sarapuech holte als Vierte ihr bisher bestes Saisonergebnis. Ponziani (5.), Madrigal (6.), Boudesseul (7.), Rivera (8.), Jones (9.) und Ruiz (10.) komplettierten die Top-10. Für Lucy Michel endete der zweite Lauf mit einer Enttäuschung. Als 18. verpasste die Sächsin die Punkteränge um nur 0,8 sec.
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