Balaton, Lauf 2: Vier Ducati vor der einzigen Kawasaki – Pleite für Bimota
Mit dem vierten Hattrick in Folge dominierte Nicolò Bulega auch den zweiten Superbike-Lauf auf dem Balaton Circuit. Während Kawasaki überraschte, schrieb Bimota zwei Nuller.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Die Startaufstellung des zweiten Laufs hatte sich durch das Superpole-Race nicht entscheidend geändert. Auf der Pole-Position stand zum dritten Mal an diesem Wochenende Ducati-Werkspilot Nicolò Bulega. Iker Lecuona und Lorenzo Baldassarri verbesserten sich auf die Startplätze 2 und 3. Mit Álvaro Bautista, Yari Montella und Alberto Surra bestand auch die zweite Reihe ausschließlich aus Ducati-Piloten.
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Eine BMW suchte man in der Startaufstellung vergeblich. Miguel Oliveira (Sturz im Sprint) und auch Danilo Petrucci wurden von den Rennärzten aus dem Gefecht gezogen. Bester Nicht-Ducati-Pilot war Alex Lowes (Bimota) auf Startplatz 7, gefolgt von Garrett Gerloff (Kawasaki). Die beste Yamaha von Andrea Locatelli fand man in Reihe 4 auf der zehnten Position.
Das Wetter bei Rennstart um 15:30 Uhr war wunderbar und sommerlich. 21 Runden waren auf der 4075 Meter langen Rennstrecke am Plattensee zu absolvieren.
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Bulega bog vor Lecuona und Bautista in Führung liegend in die erste Kurve ein, gefolgt von vier (!) weiteren Ducati-Piloten. Andrea Locatelli (Yamaha) preschte auf Platz 8 nach vorn. Alex Lowes fiel auf Platz 11 zurück.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Nach der ersten Runde führten die Ducati-Werkspiloten um 2,2 sec vor Montella. Hinter den Top-3 ging es drunter und drüber. Für Locatelli war das Rennen in Runde 3 in Kurve 17 mit einem Sturz beendet. Der Italiener hatte offensichtlich Schmerzen und wurde zur Untersuchung ins Medical-Center gebracht.
Ducati dominiert mit sechs Piloten an der Spitze Die Abstände nach nur fünf Runden waren bereits gewaltig: Bulega und Lecuona lagen 3,7 sec vor Montella, der wiederum 2,8 sec Vorsprung auf Baldassarri hatte. Unterhaltsam war der Kampf um Platz 5 zwischen Surra, Mackenzie, Gerloff, Bautista und den Lowes-Zwillingen. Um die Ehre des besten Yamaha-Piloten balgten sich Remy Gardner und Xavi Vierge auf den Positionen 11 und 12. Das Honda-Duo sicherte das Feld nach hinten ab. Mit Axel Bassani (Bimota/Defekt) und Tommy Bridewell (Ducati/Sturz) gab es zwei weitere Ausfälle. Bei Halbzeit hatten sich die Positionen in den Top-4 gefestigt. Bulega hatte ein Polster von einer Sekunde auf Lecuona herausgefahren und die Abstände zu sowie zwischen Montella und Baldassarri waren solide. Mittlerweile musste Bimota nach einem Sturz von Alex Lowes einen Totalausfall hinnehmen. Um Platz 5 balgten sich seit vielen Runden Surra und Gerloff.
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In der zweiten Rennhälfte fuhr Bulega seinem spanischen Teamkollegen sukzessive weiter davon und holte sich am Ende mit 2,5 sec Vorsprung auf Lecuona den vierten Hattrick am vierten Rennwochenende. Noch einmal eng wurde es zwischen Montella (3.) und Baldassarri (4.). Viele unterhaltsame Positionskämpfe im Mittelfeld Unterhaltsame Positionskämpfe gab es im breiten Mittelfeld. Einen feinen fünften Platz fuhr Gerloff mit der einzigen Kawasaki ein – das bisher beste Saisonergebnis des Texaners. Sam Lowes (Ducati) kämpfte in Runde 15 den tapfer kämpfenden Surra nieder und kreuzte als Sechster die Ziellinie. Der Rookie hielt anschließend rundenlang Mackenzie (8.) in Schach und wurde guter Siebter. Wegen einer Long-Lap-Penalty fiel Álvaro Bautista von Platz 9 auf die elfte Position zurück und fand sich inmitten der Yamaha-Piloten Gardner (9.) und Manzi (10.) sowie Vierge (12.) wieder.
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Begünstigt von vier Ausfällen schaffte es Honda-Pilot Somkiat Chantra als 15. in die Punkteränge. Dixon-Ersatz Yuki Kunii brachte die CBR1000RR-R auf Platz 16 ins Ziel.
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