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Alberto Surra nach Kollision mit Sam Lowes: «Habe ihn nicht gesehen»
Ducati-Ass Nicolo Bulega gelang in der Superpole der Superbike-WM in Most eine Traumrunde, neben ihm qualifizierten sich die Markenkollegen Yari Montella und Iker Lecuona für die erste Startreihe.
Im FP2 am Freitagnachmittag fuhr Garrett Gerloff mit der einzigen Kawasaki im Feld in 1:30,791 min die schnellste Runde in Most. Ducati-Werksfahrer Iker Lecuona war im FP3 am Samstagmorgen bei kühlen Temperaturen mit 1:30,330 min der Beste. Als Orientierungshilfe: Den Pole-Rekord hielt Toprak Razgatlioglu (BMW) seit 2024 mit 1:30,064 min, die schnellste Rennrunde drehte der Türke im Vorjahr im Sprint in 1:30,201 min.
Zu Beginn der Superpole um 11.15 Uhr strahlte bei 13 Grad Celsius die Sonne am blauen Himmel, der Asphalt hatte sich auf 23 Grad erwärmt. Im Qualifying haben alle Fahrer 15 Minuten Zeit, um eine bestmögliche Zeit zu fahren. In Tschechien kamen keine Qualifyer-Hinterreifen von Alleinausrüster Pirelli zum Einsatz, die besten Zeiten wurden mit dem weichsten Rennreifen erzielt.
Alvaro Bautista (Barni Spark Ducati) fällt nach seinem Sturz im FP3 am Samstagmorgen für das restliche Wochenende in Most
Viermal gastierte die Superbike-WM bislang in Most: 2022 und 2023 stand Jonathan Rea (Kawasaki) auf Pole-Position, 2024 und 2025 Razgatlioglu mit der BMW.
Nach drei Minuten rutschte Bimota-Werksfahrer Alex Lowes zum dritten Mal an diesem Wochenende aus, während Lecuona mit 1:30,163 min für die erste nennenswerte Bestzeit sorgte und damit vor Teamkollege Bulega und Ducati-Privatier Yari Montella lag. Vom Pole-Rekord war Lecuona nur noch eine Zehntelsekunde entfernt.
Als die Fahrer zu ihrem zweiten Stint mit neuen Reifen ausrückten, purzelten die Zeiten. Zuerst katapultierte sich Montella mit einer Rekordrunde an die Spitze der Wertung. Dann blieb Bulega als erster Fahrer im Autodrom Most unter 1:30 min, fuhr in 1:29,616 min eine Traumrunde und ist damit um 0,448 sec besser als Topraks Rekord! Auch Montella unterbot die Zeit des Türken und eroberte mit 0,280 sec Rückstand Platz 2, gefolgt von Lecuona, der die erste Startreihe für Ducati perfekt machte.
Die zweite Startreihe bilden die Ducati-Privatiers Sam Lowes und überraschend Alberto Surra zusammen mit Gerloff auf der Kawasaki. Für die dritte Reihe auf dem Grid qualifizierten sich Axel Bassani (Bimota), Lorenzo Baldassarri (Ducati) und Danilo Petrucci (BMW).
Supersport-Weltmeister Stefano Manzi brachte die beste Yamaha auf Startplatz 10, die beiden Honda-Fahrer Somkiat Chantra und Yuki Kunii (als Ersatz für Jake Dixon) liegen mit 2,4 und 3,4 sec Rückstand am Ende des Feldes.
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