Diggia (3.) angefressen: Froh über Chance auf besseres Ergebnis am Sonntag
VR46-Pilot Fabio Di Giannantonio fiel im Sprint von Barcelona erst zurück, kämpfte sich dann aber aufs Podium vor. Warum der Italiener sich trotzdem auf eine neue Chance im GP am Sonntag freut.
Aus der zweiten Startreihe (Platz 6) startete das MotoGP-Sprintrennen in Montmelo für Fabio Di Giannantonio mit einer Rempelei in der ersten Kurve. Von da an ging es für das VR46-Ass nach vorn bis aufs Podium.
Mit dem Messer zwischen den Zähnen ging Fabio Di Giannantonio ins MotoGP-Sprintrennen: «Ich war angefressen, weil ich in der Qualifikation einen Fehler hatte und darum nur in der zweiten Startreihe stand. Von der aus werden die Rennen auf dieser Strecke um einiges schwieriger.»
Zwei Plätze verloren, dann aufgeholt
Von Startplatz 6 verlor die VR46-Speerspitze zunächst zwei Plätze, räumte im Renngetümmel in der ersten Runde KTM-Ass Brad Binder zur Seite, der in einer Kettenreaktion sich und Honda-Piloten Joan Mir im Kiesbett von Kurve 1 wiederfand. Die Rempelei wurde von der Rennleitung untersucht, eine Bestrafung blieb jedoch aus.
Von der ersten Kurve an ging es sukzessive nach vorn für den Italiener. Jorge Martin, Johann Zarco und zwei Runden vor Schluss auch Trackhouse-Mann Raul Fernandez mussten sich hinter «Diggia» einreihen: «Ich war schnell unterwegs und habe versucht, die Spitzengruppe zu erwischen, ohne Fehler zu machen. Aber dafür war das Rennen ein paar Runden zu kurz.»
Zufrieden, aber...
Für den dritten Platz im Sprintrennen reichte die Aufholjagd, für Jubelstürme sorgte die Podiumsplatzierung beim Römer aber nicht: «Natürlich bin ich zufrieden, in diesem Rennen so zurückgekommen zu sein. Vor allem haben wir aber unsere Arbeit gemacht. Froh bin ich eher darüber, dass wir im Grand Prix am Sonntag die Chance auf ein besseres Ergebnis bekommen!»
Durch den zweiten Platz von KTM-Pilot Pedro Acosta büßte Fabio Di Giannantonio den dritten WM-Rang zumindest vorübergehend ein. Vor dem Grand Prix am Sonntag steht der Italiener mit 91 Punkten einen Zähler hinter dem Spanier. Trackhouse-Pilot Ai Ogura folgt mit weiteren 22 Punkten Abstand.
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