Carlos Sainz über neue Formel-1-Strecke: «Das hätte ich nicht gedacht»
Carlos Sainz darf sich in diesem Jahr über sein Heimspiel in Madrid freuen. Der Williams-Pilot durfte auf dem Madring die ersten Runden drehen. Danach verriet der Spanier, was ihn überrascht hat.
Anfang September steht für Carlos Sainz ein ganz besonderes Rennwochenende an: Zum ersten Mal wird die Formel 1 auf dem Circuito de Madring in Madrid ein Rennen bestreiten. Das Rennen wird als Grosser Preis von Spanien ausgetragen, dieser fand bisher auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya statt. Das Rennen vor den Toren der Metropole Barcelona findet bereits im Juni statt, diesmal als grosser Preis von Barcelona-Catalunya.
Um die 5,4 km lange Strecke in Madrid gab es schon viele Diskussionen. Erst gab es Widerstand von Anwohnern und Umweltschützern gegen den Besuch der Königsklasse, dann hiess es, dass die Arbeiten nicht rechtzeitig fertig werden würden. Doch die Formel-1-Verantwortlichen versichern: Das Rennen wird wie geplant stattfinden.
Ein Meilenstein wurde bereits erreicht, denn Carlos Sainz durfte die ersten Runden auf der 22 Kurven umfassenden Piste drehen, die Ende Monat von den FIA-Experten inspiziert werden wird.
«Ganz ehrlich, es ist beachtlich, ich habe nicht damit gerechnet, so viel Spass zu haben, ich hätte nicht gedacht, dass es ein so fliessender Kurs ist, der so breit ist. Hier kann man es richtig krachen lassen, besonders in diesem offenen Abschnitt. Mir wurde erst da klar, wie schnell wir waren. Wenn wir hier schon so schnell sind, stellt dir vor, wie es im Formel-1-Auto sein wird», schwärmte der 31-Jährige.
Auf die Frage, was ihm an der Strecke am besten gefallen habe, erklärte Sainz: «Du hast hier zwei ganz unterschiedliche Streckenabschnitte, erst ist es sehr eng, im Stil eines Strassenkurses, dann kommt plötzlich eine blinde Kurve, in der du nicht siehst, was kommt. Und dann öffnet sich die Strecke und es ist, als würdest du durch einen Bildschirm in eine neue Welt steigen.»
Der vierfache GP-Sieger ist sich sicher: Das Überholen sollte auf dem neuen Kurs im Formel-1-Auto möglich sein. «Du hast zwei lange Geraden, die viele Chancen zum Vorbeiziehen liefern, vor allem mit der neuen Auto-Generation, in der die Energie gut eingeteilt werden muss. Aber auch im gewundeneren Teil gibt es Stellen, an denen man überholen kann.»
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