SBK-WM Most, Lauf 1: Heftiger Crash von Petrucci, Abbruch – Ducati-Krimi!
Superbike-WM-Leader Nicolo Bulega aus dem Ducati-Werksteam gewann im Autodrom Most sein 17. Rennen in Folge! Dieses Mal leistete ihm Aruba-Teamkollege Iker Lecuona aber gewaltigen Widerstand.
Drei Stammfahrer fehlen bei den Rennen im Autodrom Most an diesem Wochenende: Jake Dixon (Honda) ist seit den Wintertests in Australien verletzt und wird in Tschechien vom Japaner Yuki Kunii vertreten. Miguel Oliveira (BMW) fällt nach seinem
Während sich
Highspeedcrash von Danilo Petrucci
Der erste Lauf war noch keine Runde alt, als er nach einem
Auch nach dem zweiten Start bog Polesetter Bulega als Führender in die erste Kurve ein. Aruba-Teamkollege Lecuona brauchte drei Runden, um an Yari Montella (Barni Ducati) vorbeizukommen und schloss in der sechsten Runde zum WM-Führenden auf.
In Runde 15 bremste sich Lecuona an Bulega vorbei, nachdem der Italiener in der Runde davor einen Fehler gemacht und deshalb Lecuona direkt am Hinterrad hatte. Nie zuvor hat Iker einen WM-Lauf gewonnen, egal in welcher Klasse, und es sollte auch dieses Mal nicht sein.
Bulega wusste Lecuonas Sieg zu verhindern
In Runde 19 von 21 bremste sich Bulega am Ende der Start-Ziel-Geraden an Lecuona vorbei, konnte sofort ein paar Zehntelsekunden schneller fahren als sein Widersacher und lag beim Fallen der schwarz-weiß-karierten Flagge 1,330 sec vor dem Spanier.
Lecuona wurde zum zehnten Mal in dieser Saison Zweiter hinter Bulega, der Italiener ist damit seit 17 Rennen ungeschlagen und hat den früheren Rekord von Toprak Razgatlioglu (BMW) mit 13 Siegen in Folge verblassen lassen.
Platz 3 ging mit 11,233 sec Rückstand an den allein fahrenden Montella, Kawasaki-Unikat Garrett Gerloff konnte mit Saisonbestleistung Platz 4 vor Axel Bassani (Bimota) und Lorenzo Baldassarri (Ducati) über die Ziellinie retten.
Andrea Locatelli brachte die beste Yamaha auf Platz 8, van der Mark wurde nach dem Sturz von Petrucci mit der einzig verbliebenen BMW im Feld 14. Honda-Werksfahrer Somkiat Chantra konnte die rote Laterne gerade noch an Yamaha-Privatier Mattia Rato abgeben und kam mit 48 sec Rückstand als Vorletzter ins Ziel.
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