Datenkrake Ducati: Für Superbike-WM-Leader Nicolo Bulega «nicht so schön»
In der Startaufstellung der Superbike-WM 2026 sehen wir neun Ducati Panigale V4R, kein anderer Hersteller generiert so viele Daten. Das bringt viele Vorteile mit sich – außer für den Schnellsten.
Schon vor vielen Jahren führte Ducati ein, dass sämtliche eigenen Fahrer Zugriff auf alle Daten haben – dieses System wurde seither von allen Mitbewerbern kopiert. Das Aruba-Werksteam dominiert die Meisterschaft 2026 nach Belieben,
Längst ist klar: Ducati ist mit der aktuellen Panigale V4R der neue Maßstab, 9 von 22 Stammfahrer der Superbike-WM 2026 pilotieren eine solche Maschine. Und sie alle können sich im Computer anschauen, was Bulega besser macht.
«Ich kann die Daten von allen sehen und sie von mir», erklärte der WM-Führende aus Italien. «Wenn du vorne liegst und die Daten der anderen nicht brauchst, dann ist das nicht so schön, weil du ihnen zusätzliche Informationen gibst, damit sie schneller werden. Wenn du aber hinten liegst, dann ist das gut, weil du sehen kannst, wo du dich verbessern kannst. Für Ducati als Hersteller ist das sehr gut, weil sie so jegliche Informationen zusammentragen und damit mehr Daten haben.»
Die Schwinge macht den Unterschied
«In gewissen Bereichen kann ich jetzt schneller sein, das liegt vor allem an der Schwinge», zog Bulega den Vergleich zwischen dem diesjährigen Motorrad und dessen Vorgänger. Bis Ende der Saison 2025 setzte Ducati viele Jahre auf eine Einarmschwinge, die aktuelle V4R hat wie alle anderen Bikes auf dem Grid
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