Supersport-WM • Neu
«Fair und intelligent»: Valentin Debise schwärmt von Can Öncüs Fahrweise
Erstmals seit Februar sahen wir Jake Dixon beim Superbike-Test in Misano wieder auf der Honda Fireblade. Obwohl bislang nicht annähernd fit, will der Engländer in Aragon endlich sein Renndebüt geben.
Jake Dixon hat eine lange Leidenszeit hinter sich. Am 17. Februar war der Superbike-Rookie beim Phillip-Island-Test gestürzt und zog sich dabei eine komplexe Handverletzung zu. Über drei Monate später wagte der Honda-Pilot im Rahmen des zweitägigen Misano-Tests ein Comeback – dieses Mal ohne Sturz.
Dixon trug seinen Arm zuerst lange in einer Schlinge und konnte die Belastung später nur langsam steigern. Deshalb wurde das Testprogramm für den 30-Jährigen darauf ausgelegt, dass er nicht zu viele Runden am Stück fuhr. Nach 50 Runden am Mittwoch ließ es Dixon am Donnerstag mit 37 Runden bereits ruhiger angehen.
Dennoch erstaunlich: Auf seiner persönlich schnellsten Runde von 1:33,405 min war Dixon nur unwesentlich langsamer als sein Teamkollege Somkiat Chantra, der mittlerweile neun Rennen und viele Trainings mit der CBR1000RR-R absolviert hat.
«Es fühlt sich so gut an, wieder beim Team zu sein», sagte Dixon erleichtert. «Mein Handgelenk schmerzt noch und ich konnte nur kurze Runden fahren, aber einfach wieder auf dem Motorrad zu sitzen, war großartig. Ich bin zufrieden damit, wie es hier gelaufen ist; es waren zwei gute Tage in Misano, obwohl ich nicht viele Runden oder lange Fahrten absolvieren konnte, da ich meine körperliche Verfassung noch vorsichtig dosieren muss. Schritt für Schritt versuchen wir, uns zu verbessern.»
Für Dixon ist klar: In einer Woche möchte er im MotorLand Aragon endlich sein Renndebüt in der Superbike-WM geben. Zuvor benötigt er jedoch die Freigabe der Rennärzte – und die ist kein Selbstgänger!
«Während der Sessions haben wir Eisbehandlungen gemacht und ich habe auch ständig mit meinem Physiotherapeuten gearbeitet, was wirklich geholfen hat. Am zweiten Tag bin ich weniger Runden gefahren als gestern, weil ich am ersten Tag wahrscheinlich etwas zu viel gegeben habe, sodass das Handgelenk immer noch ziemlich schmerzt und geschwollen ist, aber das haben wir erwartet», erzählte der frühere Moto2-Pilot. «Ich bin einfach froh, wieder auf dem Motorrad zu sitzen. Jetzt fahren wir mit dem Team nach Aragón und schauen, was dort möglich ist. Realistisch gesehen denke ich, dass es noch eine ganze Weile dauern wird, bis ich mich auf dem Motorrad wieder fast zu 100 % fit fühle.»
Pos
Fahrer
Motorrad
Zeit
Diff
1.
Nicolo Bulega (I)
Ducati
1:31,769 min
2.
Iker Lecuona (E)
Ducati
1:32,182
+ 0,413 sec
3.
Yari Montella (I)
Ducati
1:32,282
+ 0,513
4.
Sam Lowes (GB)
Ducati
1:32,284
+ 0,515
5.
Alberto Surra (I)
Ducati
1:32,399
+ 0,630
6.
Axel Bassani (I)
Bimota
1:32,430
+ 0,661
7.
Garret Gerloff (USA)
Kawasaki
1:32,457
+ 0,688
8.
Alex Lowes (GB)
Bimota
1:32,496
+ 0,727
9.
Lorenzo Baldassarri (I)
Ducati
1:32,515
+ 0,746
10.
Remy Gardner (AUS)
Yamaha
1:32,561
+ 0,792
11.
Tarran Mackenzie (GB)
Ducati
1:32,561
+ 0,792
12.
Xavi Vierge (E)
Yamaha
1:32,737
+ 0,968
13.
Stefano Manzi (I)
Yamaha
1:32,997
+ 1,228
14.
Tommy Bridewell (GB)
Ducati
1:33,059
+ 1,290
15.
Andrea Locatelli (I)
Yamaha
1:33,119
+ 1,350
16.
Michael vd Mark (NL)
BMW
1:33,218
+ 1,449
17.
Somkiat Chantra (T)
Honda
1:33,345
+ 1,576
18.
Jake Dixon (GB)
Honda
1:33,405
+ 1,636
19.
Jonathan Rea (GB)
Honda
1:33,652
+ 1,883
20.
Hannes Soomer (EST)
BMW
1:34,000
+ 2,231
21.
Alessandro Delbianco (I)
Yamaha
1:34,148
+ 2,379
22.
Philipp Öttl (D)
Ducati SSP
1:36,909
+ 5,140
23.
Michele Pirro (I)
Ducati
1:37,060
+ 5,291
24.
Kevin Zannoni (I)
Ducati SSP
1:37,458
+ 5,689
25.
Alessandro Zaccone (I)
Ducati SSP
1:37,563
+ 5,794
26.
Mattia Casadei (I)
Ducati SSP
1:37,890
+ 6,121
27.
Riccardo Rossi (I)
Ducati SSP
1:38,534
+ 6,765
28.
Matteo Ferrari (I)
Ducati SSP
1:38,668
+ 6,899
29.
Philipp Öttl (D)
Ducati SSP 2027
1:39,548
+ 7,779
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