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Yamaha-Teamchef: «Van der Mark ist eine Maschine»

Bei seinem Heimrennen in Assen fuhr Yamaha-Werkspilot Michael van der Mark zwei Podestplätze ein. Sein Teamchef Paul Denning erzählt, was er an dem Niederländer schätzt.

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Bei Honda hatte man nach sechs Jahren keine weitere Verwendung für Michael van der Mark, als für die Superbike-WM 2017 das starke Fahrer-Duo Nicky Hayden und Stefan Bradl verpflichtet wurde. Der Niederländer selbst suchte eine neue Herausforderung und einigte sich mit dem Yamaha-Werksteam.

Im dritten Jahr der Zusammenarbeit ist Yamaha noch immer glücklich darüber, vom japanischen Erzrivalen einen starken Fahrer wie den Supersport-Weltmeister von 2014 auf dem Silbertablett serviert bekommen zu haben. "Michael einer der umgänglichsten Rennfahrer. Er ist direkt, sehr ehrlich und insgesamt ein ausgezeichneter Teamplayer, der von allen im Team geschätzt wird", hob Pata Yamaha-Teamchef Paul Denning die persönlichen Eigenschaften des 26-Jährigen hervor.

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"Als WM-Dritter 2018 hat Michael den Durchbruch geschafft. Seine Stärken sind das Talent und sein purer Speed", sagte Denning weiter. "Er kann sehr gut überholen und kann eine schlechte Startposition sofort in eine sehr gute Rennposition ummünzen. Er hat eine unheimliche Fähigkeit, auf dem Bike unkontrolliert auszusehen, dabei aber extrem konstant zu sein. Hat er seinen Rhythmus gefunden, ist er wie eine Maschine. Hat er diesen Punkt erreicht, wissen wir, dass er für 10-12 Runde um 0,1 sec oder 0,2 sec identische Zeiten fahren kann."

Van der Mark wirkt durch seine Größe schlaksig, sein Körperbau nicht sehr muskulös. "Er ist extrem fit", versichert der Brite. "Und er trainiert mehr, als er zugibt. Mental hat er eine ungewöhnliche Stärke. Er arbeitet entspannt und fokussiert sich nicht so sehr auf das Ergebnis. Er gibt einfach sein bestes, wenn es um das Rennen geht. Dieser Ansatz ist beeindruckt, da seine Mentalität durch fast nichts erschüttert werden kann. Seine zwei Podestplätze in Assen stimmen uns Zuversichtlich für die restliche Saison."

Einziger Kritikpunkt von Denning an van der Mark ist seine Performance in der Superpole. "Es gibt ein paar Rennstrecken, da muss muss man mindestens aus Reihe 2 starten, wenn man einen Podestplatz erreichen will", erklärte Denning. "An der Konstanz von Michael im Qualifying werden wir 2019 arbeiten. Und wir werden versuchen, Michael auf seinen schwächeren Rennstrecken, den

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