Superbike WM • Neu
Iker Lecuona immer selbstbewusster: «Habe Nicolo ans Limit gebracht!»
Zum ersten Mal in seiner jungen Karriere in der Superbike-WM schaffte es Yari Montella aus dem Team Barni Spark Ducati in Most in allen drei Rennen aufs Podium. Das zeigt sich auch im Gesamtstand.
Die Superbike-WM ist ausgedünnt: Rekordchampion Jonathan Rea arbeitet nur noch als Test- und Ersatzfahrer, Weltmeister Toprak Razgatlioglu wechselte in die MotoGP, Alvaro Bautista ist verletzt, die BMW-Werkspaarung Miguel Oliveira und Danilo Petrucci ebenfalls.
In solchen Situationen springen andere Fahrer in die Bresche, womöglich kündigt sich auch ein Generationswechsel an. Der 26-jährige Yari Montella, 2024 Dritter der Supersport-WM, ist auf dem besten Weg, sich in seinem zweiten Superbike-Jahr unter den Toppiloten zu etablieren. Im Autodrom Most wurde der Italiener in allen drei Rennen hinter dem Ducati-Werksduo Nicolo Bulega und Iker Lecuona Dritter; der Privatier aus dem Barni-Team stand diese Saison bereits fünfmal auf dem Podium und ist jetzt WM-Dritter!
«Ich bin der Erste der Anderen», schmunzelte Montella in kleiner Medienrunde nach seinen starken Leistungen in Tschechien. «Nimm die beiden Werksfahrer weg, dann bin ich immer dabei, das ist positiv. Wir leisten gute Arbeit, ich bin glücklich. Im letzten Rennen fuhr ich stark, Baldassarri hing mir zuerst am Hinterrad, ich konnte aber eine Lücke zu ihm auffahren. Ab Rennmitte bekam ich immer größere Schwierigkeiten, weil der Grip nachließ. Dann zahlte sich aus, dass ich einen Vorsprung auf Balda hatte.»
Erstmals in seiner jungen Superbike-Karriere schaffte es der Ducati-Pilot an einem Wochenende in allen drei Rennen aufs Podium – in seinen Augen das Resultat der guten Arbeit von ihm und dem Team während des Winters. «Wir sind viel schneller, mein Fokus auf dem Motorrad ist viel besser und ich weiß, was ich wann zu tun habe», erklärte Yari. «Es ist wichtig, dass ich mit verschiedenen Situationen klarkomme, wie im Sprint gegen Balda, der die ganze Zeit nur wenige Zehntelsekunden hinter mir lag. Ich war überrascht, wie ruhig ich blieb und wie gut ich die Lage kontrollierte. Ich konnte mein Bestes herausholen, ohne Fehler zu machen.»
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