Max Verstappen: Das sagt der F1-Star zum bitteren Aus auf dem Nürburgring
Max Verstappen zeigte im 24h-Rennen auf dem Nürburgring eine starke Leistung und durfte sich lange Hoffnungen auf den Sieg machen. Doch dann schlug das Technik-Pech zu. Darauf hat er nun reagiert.
Es war ein ausgezeichneter erster Auftritt beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring: Max Verstappen glänzte bei seiner Premiere beim berühmten Langstrecken-Rennen auf der Kult-Strecke mit mutigen Manövern und einem bärenstarken Tempo. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Dani Juncadella, Lucas Auer und Jules Gounon durfte er sich lange über die Führung freuen und bis zur viertletzten Stunde auch Hoffnungen auf den Sieg machen.
Doch dann durchkreuzte das Technik-Pech alle Pläne: Ein Defekt an der Antriebswelle sorgte für einen langen Reparaturstopp, der dem Quartett alle Chancen auf den grossen Triumph nahm. Als hätte er es geahnt, erklärte er, als er den von Winward Racing eingesetzten AMG-Mercedes GT3 kurz vor dem Ausfall, an Juncadella übergab: «Bisher könnte es nicht besser laufen, aber es sind noch ein paar Stunden zu fahren, deshalb müssen wir konzentriert bleiben und dann werden wir sehen, wo wir landen.»
Das Team schaffte es zwar, das Auto ganz zum Schluss für die letzte Runde noch einmal auf die Strecke zu schicken. Doch das war nur ein schwacher Trost für alle Beteiligten. In den sozialen Medien äusserte sich der vierfache Champion dann zum traurigen Ende des vielversprechenden Gastauftritts: «Das ist ein sehr frustrierendes und unglückliches Ende, aber solche Dinge können nun mal passieren. Ich habe die Erfahrung mit Jules, Luggi und Dani dennoch wirklich genossen. Danke an das Team und alle an der Strecke für die Unterstützung.»
Enttäuscht war auch Juncadella, der das Steuer kurz vor dem Aus übernommen hatte: «Das Rennen lief so gut für uns. Wir hatten einen guten Start, grossartige Stints und trafen die Entscheidung für die Regenreifen im richtigen Moment. Wir konnten unsere Führung auf zwei Minuten ausbauen. Es war einfach ein Traum, doch leider dauerte dieser drei Stunden zu kurz an.» Auer ergänzte: «Es lief gut, bis wir das Auto abstellen mussten. Aber ich bin wirklich stolz auf das Team, denn wir haben einen wirklich guten Job gemacht.»
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