Enttäuschung für Dominique Aegerter: «Keine Punkte zu holen, schmerzt»
Nach einem soliden ersten Rennen hatte sich Dominique Aegerter für den zweiten Supersport-Lauf in Portimão eine Steigerung vorgenommen. Das Vorhaben des Kawasaki-Piloten ließ sich nicht umsetzen.
Die Rückkehr in die Supersport-WM hatte sich Dominique Aegerter nicht einfach vorgestellt, aber auch nicht so schwer. Bei den Wintertests fehlte der Speed und der Schweizer tat sich schwer, seinen angewöhnten Superbike-Fahrstil abzulegen. Dass beim Saisonauftakt die Technik seiner Kawasaki ZX-6R streikte, kam erschwerend hinzu.
Nach einem Test auf dem Cremona Circuit fühlte sich Aegerter für den Europaauftakt in Portimão besser vorbereitet. Platz 11 im ersten Lauf war für den 35-Jährigen ein Lichtblick, der ihn zuversichtlich für das zweite Rennen machte – anstatt der erhofften Steigerung kreuzte der Rohrbacher jedoch nur als 18. die Ziellinie.
«Der zweite Lauf war für mich enttäuschend», stöhnte der Supersport-Weltmeister von 2021 und 2022. «Am Ende haben wir die Punkte verpasst, was für mich noch schmerzhafter ist. Nach ein paar Runden, in denen ich mich gut gefühlt habe, ließ der Grip am Hinterrad etwas nach. Trotzdem konnte ich meine Pace bis zu einem gewissen Grad halten. Wir müssen auf jeden Fall analysieren, wo wir am schnellsten Verbesserungen erzielen können und wo unsere Stärken liegen.»
Das nächste Supersport-Meeting findet Mitte April in Assen statt. Auf der ikonischen Strecke in den Niederlanden fuhr Aegerter bei vier Starts mit Yamaha vier Siege ein. «Wir werden uns die Daten dieses Wochenendes genau ansehen, damit wir mit unserem Kawasaki-Projekt hoffentlich Wochen konkurrenzfähiger sind. Ich werde nicht aufgeben, bis wir unser Ziel erreicht haben», betonte Aegerter trotzig.
Teamkollege Jeremy Alcoba holt mehr aus der Kawasaki heraus
Dass das Kawasaki-Paket technisch unterlegen ist, bestätigte sich auf dem Autódromo Internacional do Algarve jedoch nicht. Teamkollege Jeremy Alcoba fuhr im ersten Lauf die neuntbeste Rennrunde und fuhr am Sonntag immer in den Top-10. Im letzten Renndrittel startete der Spanier einen Turbo und eroberte mit sieben Sekunden Rückstand auf den Sieger den siebten Platz. In beiden Rennen handelte sich Aegerter einen Rückstand von 18 sec ein.
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