Supersport-WM • Neu
Enttäuschung für Dominique Aegerter: «Keine Punkte zu holen, schmerzt»
Nicht ganz so deutlich wie auf Phillip Island, letztlich fuhr Nicolò Bulega aber auch beim Superbike-Meeting in Portimão einen ungefährdeten Hattrick ein.
Drei Siege beim Saisonauftakt in Australien und drei Siege in Portimão – nach zwei Meetings der Superbike-WM 2026 sieht es ganz nach dem befürchteten Durchmarsch von Nicolò Bulega aus. Der 26-Jährige führt die Gesamtwertung mit 124 Punkten souverän an und hat auf seinen Aruba.it Ducati-Teamkollegen Iker Lecuona stolze 56 Punkte Vorsprung.
Dabei klagte der zweifache Vizeweltmeister am Freitag und Samstag über die Abstimmung seiner Ducati V4R. «Heute fühlte ich mich etwas besser, sagen wir zu 95 Prozent», scherzte der Italiener. «Ich bin zufrieden. Weil wir den Test vor ein paar Wochen nicht mitgemacht haben, hatten wir am Freitag etwas Rückstand. Am Freitag fühlte ich mich überhaupt nicht wohl auf dem Motorrad, Samstag wurde es etwas besser und am Sonntag gab es einen weiteren Fortschritt. Portimão war ein großartiges Wochenende – so macht es Spaß. Allerdings ist es nicht wirklich meine Lieblingsstrecke und ich hoffe, dass ich in Assen natürlicher fahren kann.»
Bulega ließ sich in Portimão auch nicht aus der Ruhe bringen, als im Sprintrennen und im zweiten Lauf in der Startaufstellung hektisch an seinem Motorrad gearbeitet wurde. «Es gab ein Problem mit der hinteren Bremse – dasselbe hatten wir schon am Vormittag im Superpole-Race», erklärte der Ducati-Werkspilot. «Was das Problem genau war, müssen wir noch prüfen. Meine Mechaniker haben sich beeilt und es noch rechtzeitig repariert bekommen, auf der Aufwärmrunde hatte ich dann aber keinen Bremsdruck.»
Trotz seiner Dominanz möchte sich Bulega nicht zu sicher fühlen. Die Saison ist noch lang und die Konkurrenz nicht zu unterschätzen. «Ich befinde mich gerade in einer guten Phase. Ich habe alles unter Kontrolle, das Motorrad funktioniert gut und selbst wenn nicht, finden wir eine Lösung für Probleme. Das kann sich aber innerhalb eines Augenblicks komplett ändern, also dürfen wir uns nicht darauf ausruhen», betonte der WM-Leader. «Siege sind kein Selbstläufer und wir müssen für jedes Rennen versuchen, weitere Fortschritte zu erzielen. Ich bin mir bewusst, welche Gelegenheit sich mir in diesem Jahr bietet, und ich möchte diese Chance nicht verpassen. Also werde ich mich weiter reinknien und hoffen, dass sich die Anstrengungen am Ende auszahlen werden.»
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