Solider Samstag in Portimao: Philipp Öttl (6.) kennt seine Schwachstellen
Philipp Öttl fährt bei der Supersport-WM in Portimao auf Platz 6 und ist am Samstag zweitbester Ducati-Pilot. Trotz Schwächen sieht der Deutsche Fortschritte – und will sich am Sonntag steigern.
Philipp Öttl erwischte beim zweiten Rennwochenende der Supersport-WM 2026 in Portimao einen soliden Start. Der Ducati-Pilot qualifizierte sich am Freitag auf Rang 5 und legte damit die Grundlage für ein
«Gestern hatten wir einen guten Start ins Wochenende. Platz 5 im Qualifying war gut, damit war ich zufrieden. Die Ausgangslage für das Rennen war damit geschaffen, ein Platz in einer der beiden ersten Reihen ist immer gut», erklärte Öttl gegenüber SPEEDWEEK.com.
Im ersten Lauf am Samstag belegte der Deutsche Rang 6, der Rückstand auf Sieger Valentin Debise (ZX Moto) betrug 4,7 Sekunden. Hinter dem Franzosen komplettierten Jaume Masia (Ducati) und Lucas Mahias (Yamaha) das Podium. Öttl war damit zweitbester Ducati-Pilot hinter Masia.
Der Rennverlauf gestaltete sich für Öttl jedoch nicht optimal. «Portimao ist nicht unbedingt meine Lieblingsstrecke, doch wir konnten uns in den Trainings gut vorbereiten. Mein Start ins Rennen war nicht so gut. Ich holte die Führungsgruppe noch etwas ein, doch ich konnte nicht mehr attackieren», schilderte er.
Vor allem im letzten Sektor verlor der Bayer entscheidende Zeit: «Mit meinem Speed bin ich zufrieden, doch ich verliere in den beiden letzten Kurven viel. In den schnellen Kurven fehlt mir beim Herausbeschleunigen etwas Grip. Es ist eine Kombination aus einigen Kleinigkeiten.»
Trotz dieser Defizite zog Öttl ein positives Fazit: «An sich bin ich aber zufrieden, weil Portimao nicht meine Strecke ist. Doch mein Gefühl ist, dass wir hier etwas gefunden haben und ziemlich konkurrenzfähig sind.» Mit Blick auf den zweiten Lauf bleibt der Anspruch klar: «Das Ziel muss aber sein, dass wir uns am Sonntag ein bisschen steigern.»
In der Gesamtwertung liegt Öttl aktuell auf Rang 3 hinter Jaume Masia und Albert Arenas. In Lauf 2 am Sonntag geht der Ducati-Pilot aus der zweiten Reihe ins Rennen, während Valentin Debise, Lucas Mahias und Roberto Garcia die erste Startreihe bilden.
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