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Endlich schmerzfrei: Ab Assen dreht Ducati-Privatier Sam Lowes (35) auf
Beim Supersport-Meeting in Aragón pilotierte John McPhee erstmals auf der Ducati des verletzten Oli Bayliss. Der langjährige Moto3-Pilot kam mit der V2 auf Anhieb besser zurecht als zuvor mit der Kawasaki ZX-6R.
Weil John McPhee zu alt für die Moto3 ist, unterschrieb er beim neuen Kawasaki-Team Vince64 by Puccetti für die Supersport-WM 2023. Dem vierfachen GP-Sieger wurde viel zugetraut, doch nur im Regen (Platz 3 auf Phillip Island, Vierter in Most) erreichte der 29-Jährige einstellige Ergebnisse.
Angesichts bescheidener Resultate war es keine sonderlich große Überraschung, als sich McPhee nach dem Meeting in Magny-Cours von Vince64 trennte. Unerwartet kam dagegen, als er wenig später vom Ducati-Team D34G als Ersatz für den verletzten Oliver Bayliss verpflichtet wurde.
Die Umstellung ging dem Schotten leichter von der Hand als gedacht. "Ich liebe es, die Ducati zu fahren und mit dem Team zu arbeiten. In jeder Session machte ich Fortschritte und meine Rundenzeiten verbessern. Die beiden Motorräder muss man komplett anders fahren, die Ducati passt aber besser zu meinem natürlichen Fahrstil", erklärte McPhee SPEEDWEEK.com. "Insgesamt hatte ich ein großartiges erstes Wochenende mit dem D34G-Team. Es hat wirklich Spaß gemacht, die V2 zu fahren. In den wenigen Runden in Aragón haben wir bereits gute Fortschritte gemacht. Ein großes Dankeschön an Davide und das gesamte Team, dass das Wochenende so reibungslos lief."
Hinsichtlich der Ergebnisse waren keine Wunderdinge zu erwarten. Als 19. der Startaufstellung war McPhee im ersten Lauf in Aragón zwar bereits in Runde 2 gestürzt, im zweiten Rennen brauste er als 13. aber in die Punkte. "Ich hatte nicht das beste Qualifying und muss noch verstehen, wie man mit der Ducati für eine schnelle Runde fahren muss. Die Startposition für beide Rennen war mies", gab McPhee zu. "Das erste Rennen war mit dem frühen Sturz bitter. Ich hatte einige Positionen gewonnen, der Ausrutscher war keine Glanzleistung. Der Sonntag war dann aber eine andere Story: Im Warm-up war ich Neunter und konnte eine gute Pace fahren. Ich wurde 13. im zweiten Lauf und wurde gegen Rennende immer schneller. Das Potenzial war hoch – Platz 7 oder 8 wäre mit dem Speed möglich.
In Portimão wird McPhee erneut mit D34G antreten; das Finale in Jerez ist jedoch noch offen. "Wir müssen abwarten, wie es mit der Verletzung von Oli steht. Ich wünsche ihm eine schnelle Genesung. Der Plan ist, dass ich so lange für ihn einspringe."
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