Marcel Schrötter (Ducati): «Ziehen an einem Strang»
Mit beschaulichen fünf WM-Punkten trat Marcel Schrötter vom Supersport-Meeting in Magny-Cours die Heimreise an. Der Ducati-Pilot sieht die Probleme, aber auch das Positive vom neunten Saisonmeeting.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Magny-Cours war für Marcel Schrötter das dritte Rennwochenende ohne einstelliges Ergebnis in Folge. Nach Platz 20 im freien Training und als 16. der Superpole war schon am Freitag klar, dass eine vordere Platzierung nur schwer zu erreichen sein würde.
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Im ersten Lauf kämpfte der WRP-Ducati-Pilot um Platz 13, als er Markenkollegen Simon Jespersen zu Fall brachte und von den Stewards eine Long-Lap-Penalty erhielt. Ohne Aussicht auf WM-Punkte gab Schrötter das Rennen auf. "Ich muss jedoch sagen, dass ich mich besser fühlte und im Gegensatz zu früheren Rennen, in denen ich oft in den ersten Runden zurückfiel, besser mithalten und Positionen gutmachen konnte. Auch wenn es nicht viele waren, ging es für mich am Anfang vorwärts", zählte der 32-Jährige die positiven Aspekte auf. "Als ich um Platz 13 kämpfte, lief ich auf einen Fahrer auf, mit dem ich in einigen Kurven ständig die Positionen tauschte, was letztendlich nicht gutging. Nach einem Boxenstopp setzte ich das Rennen fort und versuchte, mich an eine Gruppe anzuhängen und eine schnelle Rundenzeit zu fahren, damit ich am Sonntag weiter vorne starten kann. Es hätte fast für den neunten Startplatz gereicht, was eine viel bessere Ausgangsposition gewesen wäre." Zur Erinnerung: Für die Startaufstellung der Top-9 im zweiten Lauf wird die schnellste Rennrunde herangezogen, ab Startplatz 10 die Reihenfolge der Superpole.
Im Sonntagsrennen machte Schrötter fünf Positionen gut und kreuzte als Elfter die Ziellinie. "Magny-Cours war ein weiteres schwieriges Wochenende, aber letztendlich mit einem besseren zweiten Rennen. Natürlich ist der elfte Platz nicht das, worum ich in dieser Meisterschaft kämpfe", betonte der Ducati-Pilot. "Mein Bauchgefühl sagt mir, dass wir auf dem richtigen Weg sind und uns verbessern. Wir müssen einfach so weiterarbeiten und sicherstellen, dass wir Schritt für Schritt vorankommen. Für Aragón müssen wir uns eine Grundlage schaffen, damit wir dort einen stärkeren Start in das Wochenende haben. Wir ziehen alle an einem Strang und lassen nichts unversucht, um wieder in die Top-5 vorzudringen und die Saison anständig zu beenden."
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In der Gesamtwertung belegt Schrötter mit 108 Punkten Rang 10. Mit einem soliden Saisonendspurt wäre Jeremy Alcoba (128 P./Kawasaki) auf dem siebten Platz in Reichweite.
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