PJ Jacobsen (MV Agusta): «10 Runden sind ein Witz»
Eigentlich hatte MV Agusta-Pilot Patrick Jacobsen den Sieg auf Phillip Island im Rennen der Supersport-WM fest eingeplant. Dass er nur mit einem sechsten Rang abreisen muss, frustriert ihn.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Schon seit einigen Jahren bereitet die Rennstrecke auf Phillip Island Reifenmonopolist Pirelli Kopfzerbrechen. Zuletzt wurde 2011 ein Rennen über die ursprüngliche Renndistanz von 21 Runden absolviert, in den darauf folgenden Jahren wurden die Rennen aufgrund von Sicherheitsbedenken gekürzt. Der aktuelle Standard sind 18 Runden, doch auch diese wollte Pirelli 2017 nicht garantieren, woraufhin nur noch 15 Runden angesetzt wurden.
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Dass die Renndistanz nach dem Crash von Robin Mulhauser in der ersten Runde noch einmal auf nur noch zehn Runden reduziert wurde, kann MV Agusta-Werkspilot PJ Jacobsen überhaupt nicht nachvollziehen. "Ein Rennen über zehn Runden ist für mich sowas wie ein schlechter Scherz", lästerte der US-Amerikaner im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Zuerst waren es 18 Runden. Weil die Reifen dann bei manchen Teams kaputt gingen, kam die Kürzung auf 15 Runden. Bei uns gab es aber überhaupt keine Probleme mit der Haltbarkeit! Und dann fahren wir nur eine Runde und es werden gleich fünf Runden gestrichen. Das ist doch eine Weltmeisterschaft? Wieso nur zehn Runden?"
Warum sich Jacobsen bitterlich beschwert, ist offensichtlich. Als Favorit ins erste Saisonmeeting gestartet, wurde er am Rennsonntag nur Sechster. "Ich kam von der Strecke ab und hatte dann nur noch acht Runden, um wieder aufzuholen", hält der 23-Jährige fest. "Ich gewann die Superpole und fuhr die schnellste Rennrunde, konnte aber kein bedeutendes Ergebnis einfahren. Hätte ich noch ein paar Runden mehr zur Verfügung gehabt, wäre ich weiter nach vorne gekommen."
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Die Rennen der Supersport -WM auf Phillip Island seit 2011
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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