Weltmeister Manuel Gonzalez in Madrid eingesperrt
In Spanien steigen die Infektionszahlen mit dem neuartigen Coronavirus rasant an. Supersport-300-Weltmeister Manuel Gonzalez lebt im Epizentrum in Madrid und verlässt kaum noch seine Wohnung.
Nach Italien ist Spanien das am stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Land Europas. In den letzten 24 Stunden sind fast 500 Menschen gestorben, es wurde der Notstand ausgerufen. Bürger dürfen das Haus nur noch verlassen, um zur Arbeit zu gehen oder um lebensnotwendige Besorgungen zu machen. Die Ausgangssperre wird vom Militär überwacht.
In diesem Umfeld lebt Manuel Gonzalez, der nach dem Gewinn der Supersport-WM 300 für die Saison 2020 mit seinem ParkinGO-Team in die 600er Klasse aufgestiegen ist.
"Wie fast alle bin auch ich zu Hause. Mein übliches Programm kann ich nicht durchführen – also nicht joggen oder mein übliches Training durchziehen. Aber wir müssen alle demütig sein", sagt der Teenager. "Ich würde mich so gerne auf mein Fahrrad setzen, immerhin kann ich auf meinem Heimtrainer Einheiten abspulen."
"Wir wissen nicht, wann wir wieder Rennen fahren werden", grübelt der Kawasaki-PIlot. "Hoffentlich in einem Monat, aber jetzt ist die Bewältigung der Pandemie das Wichtigste. Die Zeiten sind schwierig. Die notwendigen Entscheidungen treffen jetzt die Menschen, die wissen, wie man mit solchen ernsten Situationen umgeht."
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