US-Supercross • Neu
Cooper Webb (Yamaha) gewinnt in Houston vor Hunter Lawrence und Ken Roczen
Mit Siegen in allen 3 Finals gewann Star Racing Yamaha-Werksfahrer Haiden Deegan das Triple Crown-Event in Houston (Texas). Dominique Thury (Yamaha) gewann das LCQ und beendete den Tag auf Platz 15.
4. Lauf der US-Westküstenmeisterschaften im NRJ Stadium von Houston (Texas), erstes Rennen der Saison im Triple Crown Format: Tabellenführer und Titelverteidiger Haiden Deegan (Yamaha) dominierte bereits am Vormittag das Qualifying und startete von der Pole Position in die 3 Finalrennen.
Die 3 deutschen Piloten verfehlten im Qualifying den direkten Finaleinzug der Top-18 nur äußerst knapp. Nico Koch (KTM) landete auf Platz 19, Dominique Thury (Yamaha) auf Platz 20 und Paul Bloy (GASGAS) auf Rang 34. Damit mussten sie ihr Glück im Hoffnungslauf versuchen.
Nach dem Start zum LCQ befanden sich alle 3 deutschen Fahrer in aussichtsreicher Position. Am besten waren Koch und Thury gestartet. Sie rangierten unter den Top-3. Thury kam am besten durch das Gedränge der ersten Runden und konnte sich in der zweiten Runde auf Platz 2 vorkämpfen. Nachdem der Schneeberger vor einer Woche in Anaheim bereits seine ersten Führungsrunden absolviert hatte, war er offensichtlich auf den Geschmack gekommen. Rang 2 hätte zwar für den Finaleinzug gereicht, aber in Runde 5 übernahm er die Spitze und gewann das Rennen mit einem Vorsprung von 2,4 Sekunden. Damit stand er nicht nur im Finale, sondern durfte erstmals in seiner US-Karriere ein Siegerinterview geben.
Nico Koch fiel nach einem Fehler aus. Paul Bloy hatte die Qualifikationsränge der Top-4 in der ersten Rennhälfte in Schlagdistanz und rangierte in der zweiten Runde bereits auf Platz 5, doch im weiteren Verlauf wurde er bis auf den 8. Platz durchgereicht, womit der Tag für ihn zu Ende war.
Triple Crowns sind immer etwas stressig, besonders im Qualifying. Ich habe versucht, ruhig zu bleiben.
Dominique Thury
Polesetter Haiden Deegan gewann das erste Finale mit einem Start-Ziel-Sieg und einem Vorsprung von 2 Sekunden vor Levi Kitchen und Cameron McAdoo (beide Kawasaki). Sein britischer Teamkollege Max Anstie fiel nach Sturz von Platz 6 auf 10 zurück. Thury beendete dieses Rennen auf Platz 14.
Den Start zum zweiten Finale gewann Cameron McAdoo (Kawasaki). Deegan wurde in der ersten Kurve weit nach außen getragen, fand aber schnell seinen Rhythmus und erreichte in Runde 10 den Spitzenreiter, ging in Führung und gewann mit einem Vorsprung von 3,9 Sekunden. Thury wurde 15.
Den Holeshot zum 3. Rennen zog Max Vohland (Yamaha). Deegan befand sich in der ersten Kurve erneut zu weit außen und wurde etwas abgedrängt. Nach 5 Runden hatte sich der Tabellenführer sowohl gegen McAdoo als auch gegen Anstie durchgesetzt und übernahm erneut die Führung. Danach ließ Deegan nichts mehr anbrennen und gewann auch dieses Rennen mit 1,3 Sekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen Max Anstie. Kitchen und McAdoo folgten auf den Plätzen drei und vier. Dominique Thury wurde in diesem Rennen 16. und beendete den Tag auf dem 15. Platz, womit er sich weitere 7 Meisterschaftspunkte sicherte und sich in der Tabelle auf den 21. Platz verbessern konnte.
Nach 4 absolvierten Rennen setzte sich Haiden Deegan in der Meisterschaft weiter ab. 'Dangerboy' konnte seinen Vorsprung in Houston von 9 auf 19 Punkte ausbauen.
Haiden Deegan (USA), Yamaha, 1-1-1
Levi Kitchen (USA), Kawasaki, 2-2-3
Cameron McAdoo (USA), Kawasaki, 3-3-4
Max Vohland (USA), Yamaha, 5-4-6
Ryder DiFrancesco (USA), Husqvarna, 6-5-5-
Max Anstie (GB), Yamaha, 10-6-2
Hunter Yoder (USA), Yamaha, 8-7-7
Michael Mosiman (USA), Yamaha, 1-14-8
Parker Ross (USA), Yamaha, 9-8-9
Carson Mumford (USA), KTM, 7-9-15
Ferner: 15. Dominique Thury (D), Yamaha, 14-15-16
Haiden Deegan (USA), Yamaha, 93
Max Anstie (GB), Yamaha, 74 (-19)
Michael Mosiman (USA), Yamaha, 73 (-20)
Ryder DiFrancesco (USA), Husqvarna, 72 (-21)
Max Vohland (USA), Yamaha, 61 (-32)
Cameron McAdoo (USA), Kawasaki, 60 (-33)
Levi Kitchen (USA), Kawasaki, 57 (-36)
Hunter Yoder (USA), Yamaha, 45, (-48)
Carson Mumford (USA), KTM, 45, (-48)
Parker Ross (USA), Yamaha, 45, (-48)
Ferner: 21. Dominique Thury (D), Yamaha, 14, (-79)
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