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Ken Roczen (Honda) redet Klartext
US-Champion Ken Roczen (Honda) würde lieber kürzere Rennserien fahren, die dem Sportler eine längere Karriere ermöglichen. Die US-Profis müssen in einer Saison zu viele Rennen absolvieren und sind am Ende ausgebrannt.
US-Supercross
Im Artikel erwähnt


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Ken Roczen ist 22 Jahre alt, MX2-Weltmeister 2011, Mannschaftsweltmeister 2012, US-Lites-Champion 2013, US-Outdoors-Champion 2014 und 2016.
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Sein oberstes Ziel ist nun der Gewinn der Supercross-Weltmeisterschaft. Versteckte Botschaften? Das Thema 'Markenwechsel' war stets Gegenstand vieler Spekulationen. Fakt ist: Roczen hat die beiden großen Teams (KTM und Suzuki) jeweils als Champion verlassen: 2014 siegte er auf KTM und wechselte mit der Startnummer 1 zu Suzuki. In diesem Jahr wechselt er als Champion von Suzuki zu Honda. Sein Sieger T-Shirt auf dem Podium 2014 war nicht orange wie seine KTM, sondern gelb wie die spätere Suzuki. Die Siegesfeier auf dem Podium 2016 war nicht in gelb, sondern rot, wie die Honda, zu der er später wechselte. War das wirklich Zufall oder doch eine versteckte Botschaft?
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Perspektiven bei HRC Wie sieht Ken Roczen seine Zukunft im Sport und seine Perspektiven bei HRC? Das fragte vitalmx.com den Deutschen nach einer Test-Session mit der neu entwickelten Honda CRF450R. "Ich würde gern bis zu meinem 30. Lebensjahr fahren", antwortet der Ausnahme-Athlet auf die Frage, wie lang er seine MX-Karriere plant.
Das sind also mindestens 8 weitere Jahre.
Fitness ist die Basis Ken Roczen weiß, dass der Dreh- und Angelpunkt für eine erfolgreiche Motocross- Karriere eine ausgezeichnete körperliche Fitness ist: "Immer vorausgesetzt, es kommt keine Verletzung dazwischen. Aber Fitness kann dich schützen: Vielleicht nicht vor jeder Verletzung, aber vor vielen Dingen, die dich sehr weit zurückwerfen können." Zu viele Rennen pro Saison Ein zunehmendes Problem sieht Roczen in der schieren Anzahl von Rennen, die ein US-Profi über das Jahr absolvieren muss: Es ist ein ständiges Leben am Limit, immer die maximale Leistung abrufen zu müssen. Dazu kommt permanenter Racing-Stress, weite Reisen und natürlich ein straffes Trainingsprogramm. "Das ist Dauerstress für Körper und Geist. Und wenn man nicht nur ein paar Jahre dabeibleiben will, wie Ryan Villopoto, dann wird das zunehmend schwierig. Ich bin ein Fan von kürzeren Serien und würde lieber ein paar Rennen auslassen, dafür aber ein paar Jahre länger fahren."
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"Unsere Saison beginnt im Januar und geht in einem Zug bis Mai. Dann haben wir nur eine Woche frei, bevor es mit den Outdoors durchgehend bis Ende August weitergeht. Das ist wirklich heftig." Daher fällt Roczens Fazit eindeutig aus: "Es sind einfach zu viele Rennen." Entspanntes Arbeiten bei HRC Mit HRC hat Roczen einen Dreijahresvertrag abgeschlossen. "Am Anfang war ich etwas nervös", erklärt der Deutsche. "Honda ist ein so großer Hersteller. Alle Leute arbeiten super professionell aber ich war überrascht, dass im Team gleichzeitig eine sehr entspannte Atmosphäre herrscht. Es kam mir vor, als würde ich all diese Leute schon seit 10 Jahren kennen. Ich will natürlich meinen Beitrag leisten und versuche, den Technikern so viel wie möglich an Informationen zu geben. Aber viele Impulse kommen von den Technikern selbst, so dass ich mich dann für eine bestimmte Richtung entscheiden kann." Besonders lobt Roczen den Zusammenhalt im Team: "Nach dem Monster-Cup hatten wir ein Meeting mit dem gesamten Team, denn vor dem zweiten Lauf hatten wir ein paar kleine Probleme, die wir ausräumen mussten. Das Team geht wirklich gemeinsam durch Dick und Dünn. Das ist ein Gefühl, das ich in letzter Zeit sehr vermisst habe."
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"Vor dem Monster-Cup haben wir gar nicht so viel getestet", verrät Roczen. "Ich bin aufgestiegen und habe mich auf dem Bike sofort wohl gefühlt. Also haben wir gesagt: Okay, lass es uns damit auch im Rennen probieren. Die eigentliche Vorbereitung, die Abstimmungsarbeiten für die nächste Saison und das Trainingsprogramm beginnt erst jetzt. Aber ich fühle mich tatsächlich stärker als jemals zuvor. Deshalb bin ich wirklich für die kommenden Wochen sehr zuversichtlich." "Ich könnte mir vorstellen, meine Karriere hier bei HRC auch zu beenden, deswegen haben wir auch einen längerfristigen Vertrag abgeschlossen." Ab der nächsten Woche wird Roczen seine Vorbereitung für die kommende Saison beginnen, die am 7. Januar in Anaheim beginnt. Die Supercross-WM wird in 16 Läufen ausgetragen, danach folgen 12 Outdoors-Rennen der US-Nationals mit jeweils 2 Läufen, also 24 Läufe zur AMA Pro Motocross Championship. Hören Sie auch das gesamte Interview mit Ken Roczen.
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