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8. Daytona-Sieg für Eli Tomac (Red Bull KTM), Ken Roczen auf Platz 3
Red Bull KTM-Werksfahrer Eli Tomac gewann den 8. Lauf der US-Supercross-Meisterschaften und sicherte sich seinen 8. Sieg auf dem Daytona International Speedway vor Hunter Lawrence und Ken Roczen.
US-Supercross
Im Artikel erwähnt



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8. Lauf der US-Supercross-Meisterschaften im Infield des Daytona International Speedways: Nach Regenfällen in der Nacht war die Strecke in den ersten Qualifikations-Sessions noch sehr weich und es bildeten sich tiefe Spurrinnen. Im Verlaufe des Tages verbesserte sich die Situation. Die Strecke wurde von Session zu Session schneller. Neben Kawasaki-Werksfahrer Chase Sexton war auch Jason Anderson (Suzuki) in Daytona nicht am Start. 'El Hombre' hadert erneut mit gesundheitlichen Problemen.
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Hunter Lawrence dominiert beide Qualifyings Hunter Lawrence hatte bereits in Q1 Bestzeit vorgelegt, verbesserte seine Rundenzeit in Q2 aber noch einmal um fast 3 Sekunden. Red Bull KTM-Werksfahrer Eli Tomac ließ es in Q1 auf Platz 5 zunächst ruhig angehen, verbesserte sich aber in Q2 auf Platz 2. Ken Roczen (Suzuki) rangierte in den Sessions auf den Plätzen 8 und 4 und startete auf Platz 4 ins Abendprogramm. Joey Savatgy (Honda) zeigte sich in guter Form und qualifizierte sich auf Platz 3. Vorläufe: Tomac und Lawrence mit Start-Ziel-Siegen Eli Tomac, der als siebenfacher Daytona-Sieger angereist war, gewann den ersten Vorlauf mit einem Start-Ziel-Sieg vor Cooper Webb und Ken Roczen. Tabellenführer Hunter Lawrence gewann den zweiten Vorlauf ebenfalls mit einem Start-Ziel-Sieg vor Joey Savatgy und Justin Cooper.
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Finale: Eli Tomac auf dem Weg zur Legende Hunter Lawrence zog den Holeshot zum 450er-Finale, doch schon in der ersten Runde wurde er vom ebenfalls gut gestarteten Ken Roczen in der Linkskehre nach der ersten Rhythmus-Passage abgefangen. Roczen übernahm die Spitze und führte das Rennen 5 Runden lang an, bevor Eli Tomac, der sich in der Anfangsphase des Rennens gegen Cooper Webb durchgesetzt hatte, auf Platz 3 vorrückte. Tomac überholte zunächst Lawrence auf Platz 2 und kurz danach auch den führenden Roczen. Er nutzte dabei die Außenlinien der Splitlane, um seinen Schwung in die Rhythmuspassage mitzunehmen und am Zielhügel vor der Daytona-Haupttribüne in Führung zu gehen.
Duell zwischen Roczen und Lawrence Nach der Hälfte des Rennens hatte Tomac einen Vorsprung von 3,5 Sekunden gegenüber Roczen herausgefahren. Danach entbrannte ein rundenlanges Duell zwischen Roczen und Lawrence im Kampf um Platz 2. Roczen wehrte sich nach Kräften, hielt seine Linien und schien die Situation zu beherrschen, während Lawrence auf Platz 3 immer wieder riskante Manöver durchführte, von der Strecke abkam und in den Whoops beinahe die Kontrolle über sein Motorrad verlor. Der Australier geriet ins Schlingern und konnte einen Sturz gerade noch verhindern. In der folgenden Linkskehre wurde Roczen aber vom überrundeten Mitchell Harrison aufgehalten, sodass Lawrence innen an Roczen vorbeigehen konnte. Das Duell war damit zugunsten von Lawrence entschieden.
Eli Tomac: Erfolgreichster Daytona-Sieger aller Zeiten Hunter Lawrence konnte in den letzten Runden die Lücke zu Eli Tomac schließen, kam aber nicht mehr in Schlagdistanz. Eli Tomac gewann das Daytona Supercross 2026 mit einem Vorsprung von 1,3 Sekunden und sicherte sich damit seinen 8. Daytona-Sieg vor Hunter Lawrence und Ken Roczen. Eli Tomac gewann 2016-2020 fünfmal in Folge sowie 2022 und 2023. Mit seinem 8. Erfolg schrieb er erneut Geschichte. Tomac bleibt der erfolgreichste Daytona-Sieger. Ricky Carmichael gewann auf diesem Kurs fünfmal, Jeff Stanton und Ryan Villopoto konnten hier viermal gewinnen. James Stewart und Bob Hannah waren dreimal siegreich.
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Probleme für Cooper und Ferrandis Für Ducati-Werksfahrer Dylan Ferrandis begann der Tag in Daytona zunächst hoffnungsvoll. Das erste Qualifying unter schwierigen Streckenbedingungen beendete der Franzose auf Platz 2 hinter Lawrence. Am Ende qualifizierte er sich auf Platz 7, stürzte aber im ersten Vorlauf und haderte im Finale erneut mit Problemen. Auch Justin Cooper flog auf Platz 7 liegend im Bereich der Sand-Sektion ab, fiel ans Ende des Feldes zurück, konnte aber im Rennen wieder auf Platz 13 nach vorne fahren. Hunter Lawrence bleibt Tabellenführer
Schon vor Daytona ging es an der Tabellenspitze äußerst knapp zu. Lawrence und Tomac trennten nur 4 Punkte, die Tomac jetzt auf einen Zähler eindampfen konnte. Ken Roczen sicherte sich wieder den 3. Tabellenplatz, liegt allerdings mit 151 Punkten mit Cooper Webb gleichauf. Der Rückstand von Webb und Roczen zur Tabellenspitze beträgt jetzt 20 Punkte. Am kommenden Wochenende gehen die Supercross-Meisterschaften in Indianapolis in ihre zweite Saisonhälfte.
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450 Ergebnis Daytona:
  1. Eli Tomac (USA), KTM
  2. Hunter Lawrence (AUS), Honda
  3. Ken Roczen (D), Suzuki
  4. Cooper Webb (USA), Yamaha
  5. Joey Savatgy (USA), Honda
  6. Aaron Plessinger (USA), KTM
  7. Garrett Marchbanks (USA), Kawasaki
  8. Shane McElrath (USA), Honda
  9. Justin Hill (USA), KTM
  10. Malcolm Stewart (USA), Husqvarna
  11. Colt Nichols (USA), Suzuki
  12. Justin Cooper (USA), Yamaha
  13. Christian Craig (USA), Honda
  14. Vince Friese 8USA), Kawasaki
  15. Grant Harlan (USA), KTM
  • 22. (DNF) Dylan Ferrandis (F), Ducati
  • DNS: Jason Anderson (USA), Suzuki
  • DNS: Chase Sexton (USA), Kawasaki
  • DNS: Jorge Prado (E), KTM
  • DNS: RJ Hampshire (USA), Husqvarna
  • DNS: Justin Barcia (USA), Ducati:
Meisterschaftsstand nach Event 8 von 17:
  1. Hunter Lawrence (AUS), Honda, 171
  2. Eli Tomac (USA), KTM, 170 (-1)
  3. Ken Roczen (D), Suzuki, 151 (-20)
  4. Cooper Webb (USA), Yamaha, 151 (-20)
  5. Chase Sexton (USA), Kawasaki, 122 (-49)
  6. Justin Cooper (USA), Yamaha, 122 (-49)
  7. Joey Savatgy (USA), Honda, 112 (-59)
  8. Aaron Plessinger (USA), KTM, 95 (-76)
  9. Dylan Ferrandis (F), Ducati, 87 (-84)
  10. Jason Anderson (USA), Suzuki, 84 (-87)
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  1. Fahrer
2026
Pos
Fahrer
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1
Hunter Lawrence
270
2
Ken Roczen
260
3
Eli Tomac
255
4
Cooper Webb
242
5
Justin Cooper
213
6
Chase Sexton
162
7
Joey Savatgy
159
8
Malcolm Stewart
145
9
Jorge Prado
140
10
Justin Hill
134
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