US-Supercross Lites West
Haiden Deegan (Yamaha) dominiert auch in Glendale, Deutsche im Pech
Die Supercross WM beginnt an diesem Wochenende im kalifornischen Anaheim. Die Serie wird über insgesamt 17 Rennen abgehalten. Ken Roczen (Honda) wird als WM-Favorit gehandelt.
Am kommenden Samstag, dem 7. Januar 2017 beginnt im Angel Stadium von Anaheim (Kalifornien) die Supercross-WM, die insgesamt über 17 Runden ausgetragen wird. Am 6. Mai findet das Finale im Sam Boyd Stadium von Las Vegas statt.
Der deutsche Honda-Pilot Ken Roczen geht als Favorit ins Rennen. Nach seinem Wechsel ins rote Lager zeigte sich Roczen von Anfang an zufrieden mit seinem neuen Material. Beim Monster Energy Cup Mitte Oktober in Las Vegas gewann der Thüringer gleich bei seinem ersten Rennen auf der Honda zwei von drei Läufen.
Roczen hat die Supercross-WM in seiner Karriere bisher noch nicht gewinnen können. Das soll sich in diesem Jahr ändern. Der überragende Thüringer hat bislang zwei WM-Titel erringen können: 2011 wurde er MX2-Motocross-Weltmeister und 2012 holte er mit der deutschen Nationalmannschaft den WM-Mannschaftstitel beim Motocross der Nationen. Im letzten Jahr wurde der Deutsche Zweiter der Supercross-WM hinter Ryan Dungey.
Die amerikanischen Fans sehen
Roczen erwarten starke Gegner
Dennoch erwarten ihn starke Gegner. Titelverteidiger Ryan Dungey (KTM) gilt als einer der beständigsten und konstantesten Fahrer im Feld, weshalb er auch 'The Diesel' genannt wird. Eli Tomac hat die anfänglichen Umstellungsprobleme nach seinem Wechsel von Honda zu Kawasaki endgültig überwunden. Sein Gesamtsieg beim Monster Energy Cup war keine Überraschung, nachdem er in der Outdoor-Saison der einzige Fahrer war, der Roczen bei einigen Rennen Paroli bieten konnte.
Erweiterter Favoritenkreis
Für Überraschungen könnten auch einige Piloten aus der zweiten Reihe sorgen: Cooper Webb (Yamaha) wird in diesem Jahr als Rookie in die 450er Klasse aufsteigen. KTM-Werksfahrer Marvin Musquin will ebenfalls angreifen und zeigte sich im Herbst in guter Form. Jason Anderson (Husqvarna) und Justin Barcia (Suzuki) sind jederzeit für eine Überraschung gut.
Saison beginnt ohne die Stewart-Brüder
Weder Multi-Champion James Stewart noch sein jüngerer Bruder und Ostküsten-Champion des Vorjahres, Malcolm Stewart, stehen in Anaheim auf der provisorischen Starterliste. Entgegen der Ankündigung, die Brüder könnten möglicherweise als Privat-Team starten, haben die Stewart-Brüder zum Saisonstart kein Paket schnüren können.
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