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Ken Roczen (Suzuki) triumphiert in Detroit, Meisterschaft wieder offen

Mit einer überzeugenden Leistung gewann der deutsche HEP Suzuki-Pilot Ken Roczen den 11. Lauf der US-Supercross-Meisterschaften in Detroit, während Tabellenführer Hunter Lawrence stürzte.

Im Artikel erwähnt

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11. Lauf der US-Supercross-Meisterschaften im Ford Field von Detroit: Der deutsche HEP Progressive Suzuki-Pilot fühlte sich schon im Zeittraining gut und brannte in Q1 die schnellste Rundenzeit in den Boden. Im zweiten Qualifying war Tabellenführer Hunter Lawrence (Honda) noch einmal knapp 2 Hundertstelsekunden schneller als Roczen und startete von Pole. Malcolm Stewart (Husqvarna) hatte auf Platz 3 einen Rückstand von 3,5 Zehntel, knapp gefolgt von Rückkehrer Chase Sexton (Kawasaki), der ebenfalls in jedem Qualifying eine gute Pace vorlegte.

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Hunter Lawrence (Honda) landete im Netz

Trotz Bestzeit im Qualifying musste Hunter Lawrence im ersten Qualifying einen heftigen Rückschlag wegstecken. Er verpasste vor einer Kehre den Bremspunkt, sprang über die Bande und landete im Netz. Zum Glück blieb er unverletzt, doch es sollte für ihn nicht der einzige Zwischenfall bleiben.

Lawrence und Sexton gewinnen Vorläufe

Die Schrecksekunde aus dem Qualifying schien den australischen HRC-Werksfahrer aber zunächst nicht zu beeindrucken. Der Tabellenführer gewann das Heat Race mit einem Start-Ziel-Sieg vor Cooper Webb und Justin Cooper (beide Yamaha). Den anderen Vorlauf hatte Chase Sexton mit einem Vorsprung von 1,9 Sekunden vor Ken Roczen gewonnen. Der Thüringer zeigte in diesem Rennen mehrere tolle Überholmanöver gegen Eli Tomac (KTM), Justin Hill (KTM), Christian Craig (Honda) und Jordon Smith (Triumph).

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Prado: Nach Holeshot von Webb abgeräumt

Den Holeshot zum Finale zog Blitzstarter Jorge Prado (KTM). Es war bereits der 5. Holeshot in der laufenden Saison. Ken Roczen startete auf Platz 2 und attackierte den Spanier von Anfang an. In der zweiten Runde ging der Thüringer in einer Linkskehre innen am Spanier vorbei in Führung. Cooper Webb (Yamaha) lauerte auf Platz 3 und wollte ebenfalls an Prado in einer Rechtskehre vorbei, doch das Unternehmen scheiterte: Beide Piloten stürzten. Roczen hatte zu diesem Zeitpunkt an der Spitze bereits einen Vorsprung von 4 Sekunden herausgefahren und führte nun vor Sexton und Lawrence.

Crash von Lawrence am Ende der Whoops

Hunter Lawrence kämpfte sich nach mäßigem Start schnell nach vorne und versuchte, die Lücke zu Sexton zu schließen. Am Ende des Waschbretts hatte er zuvor schon den einen oder anderen Fehler begangen. In der 10. Runde ging Lawrence am Ende der Whoops über den Lenker zu Boden. Als er weiterfahren wollte, würgte er seinen Motor ab. Der Grund dafür war sein blockiertes Vorderrad, welches ihm am Weiterfahren hinderte. In der Folge ging er erneut zu Boden und musste die Box ansteuern, um das Problem zu beheben. Durch diesen Zwischenfall fiel der Tabellenführer mit einer Runde Rückstand auf den 19. Platz zurück.

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Eli Tomac auf Platz 5

Eli Tomac (KTM) rangierte über weite Strecken des Finales auf Platz 5, wurde nach dem Crash von Hunter auf Rang 4 nach vorne gespült, musste sich am Ende Justin Cooper (Yamaha) geschlagen geben und kam schließlich auf Platz 5 ins Ziel, während sich Roczen an der Spitze immer weiter absetzen konnte. 2 Minuten vor Ultimo hatte der Deutsche einen Vorsprung von 6,3 Sekunden herausgefahren, während Hunter ohne Vorderbremse erneut stürzte. Als die reguläre Renndistanz von 20 Minuten abgelaufen war, hatte Ken einen Vorsprung von 7,8 Sekunden herausgefahren und gewann das Finale von Detroit souverän vor Chase Sexton und Malcolm Stewart. Hunter Lawrence konnte auf Platz 18 und einer Ausbeute von 4 Punkten nur noch Schadensbegrenzung betreiben.

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Meisterschaft wieder offen

Mit dem zweiten Saisonerfolg von Ken Roczen änderte sich die Situation an der Tabellenspitze nach 11 von 17 Meisterschaftsrunden grundlegend: Eli Tomac übernahm wieder die Tabellenführung. Hunter Lawrence ist mit 4 Punkten Rückstand Zweiter und Ken Roczen konnte seinen Rückstand zur Spitze von 31 auf 14 Punkte verkürzen. Damit ist die Meisterschaft wieder völlig offen und der Deutsche ist nun wieder voll im Titelkampf 2026! In der kommenden Woche geht es in St. Louis mit der 12. Meisterschaftsrunde weiter.

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450 Ergebnis Detroit:

  1. Ken Roczen (D), Suzuki

  2. Chase Sexton (USA), Kawasaki

  3. Malcolm Stewart (USA), Husqvarna

  4. Justin Cooper (USA), Yamaha

  5. Eli Tomac (USA), KTM

  6. Cooper Webb (USA), Yamaha

  7. Dylan Ferrandis (F), Ducati

  8. Justin Hill (USA), KTM

  9. Joey Savatgy (USA), Honda

  10. Garrett Marchbanks (USA), Kawasaki

  11. Jordon Smith (USA), Triumph

  12. Christian Craig (USA), Honda

  13. Jorge Prado (E), KTM – Holeshot

  14. Shane McElrath (USA), Honda

  15. Mitchell Harrison (USA), Kawasaki

  16. Vince Friese (USA), Kawasaki

  17. Colt Nichols (USA), Suzuki

  18. Hunter Lawrence (AUS), Honda

  19. Kevin Moranz (USA), KTM

  20. Tristan Lane (USA), Yamaha

  • DNS: Aaron Plessinger (USA), KTM

  • DNS: Jason Anderson (USA), Suzuki

  • DNS: RJ Hampshire (USA), Husqvarna

  • DNS: Justin Barcia (USA), Ducati

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Meisterschaftsstand nach Event 11 von 17:

  1. Eli Tomac (USA), KTM, 229

  2. Hunter Lawrence (AUS), Honda, 225 (-4)

  3. Ken Roczen (D), Suzuki, 215 (-14)

  4. Cooper Webb (USA), Yamaha, 203 (-26)

  5. Justin Cooper (USA), Yamaha, 176 (-53)

  6. Chase Sexton (USA), Kawasaki, 144 (-85)

  7. Joey Savatgy (USA), Honda, 138 (-91)

  8. Malcolm Stewart (USA), Husqvarna, 127 (-102)

  9. Jorge Prado (E), KTM, 113 (-116)

  10. Justin Hill (USA), KTM, 109 (-120)

  11. Dylan Ferrandis (F), Ducati, 102 (-127)

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