US-Supercross Lites Shootout • Neu
Showdown in Birmingham: Haiden Deegan (Yamaha) nach Penalty strafversetzt
Mit seinem dritten Saisonerfolg in Birmingham konnte sich der australische HRC-Werksfahrer Hunter Lawrence in der Tabelle weiter absetzen. Ken Roczen zeigte tolle Überholmanöver und wurde Zweiter.
10. Lauf der US Supercross-Meisterschaften in Birmingham (Alabama): Red Bull KTM-Werksfahrer Eli Tomac war im kombinierten Qualifying mit einer Rundenzeit von 50,962 Sekunden der Schnellste. Mit einem Rückstand von 0,434 Sekunden beendete Hunter Lawrence (Honda) das Qualifying auf Platz 2. Ken Roczen (Suzuki) war auf Platz 3 in seiner schnellsten Runde nur 0,566 Sekunden langsamer als Polesetter Tomac. Cooper Webb (Yamaha) rangierte knapp hinter Roczen auf Platz 4.
Den ersten Vorlauf gewann Cooper Webb mit einem Start-Ziel-Sieg vor Hunter Lawrence. Tomac und Roczen starteten im zweiten Heat. Justin Cooper (Yamaha) ging in diesem Rennen in Führung und behauptete diese Position 3 Runden lang. Eli Tomac kämpfte sich zunächst an seinem KTM-Teamkollegen Jorge Prado vorbei, während Roczen die Lücke zum führenden Cooper schloss und in der 4. Runde die Spitze übernahm. Cooper konterte und ermöglichte Tomac, die Lücke zu den beiden Führenden zu schließen. Roczen konnte in Birmingham erneut im Bereich der Whoops überzeugen und ging am Ende des Waschbretts an Cooper vorbei. Tomac wollte die Situation nutzen und attackierte in der folgenden Rechtskehre mit einem Blockpass. Dabei touchierte er Cooper, so dass er zu Boden ging. Coopers rechtes Bein geriet bei diesem Zwischenfall zwischen Hinterrad und Schwinge von Tomacs KTM. Tomac schleifte Cooper ein paar Meter mit, musste stehenbleiben und sein Motorrad rückwärts bewegen, so dass sich der eingeklemmte Cooper wieder befreien konnte. Zum Glück konnten beide Piloten weiterfahren, Tomac musste aber die Box ansteuern, weil seine Air-Box beschädigt wurde. Der Luftfilter hatte sich komplett gelöst. Nachdem die Sache provisorisch an der Box repariert wurde, nahm Tomac das Rennen mit einer Runde Rückstand wieder auf und beendete es auf dem 15. Platz. Damit musste er in den Hoffnungslauf, den er mit einem Start-Ziel-Sieg gewann und sich damit für das Finale qualifizierte. Cooper fuhr nach seinem Crash noch bis auf Platz 7 nach vorne und qualifizierte sich direkt.
Jorge Prado (KTM) zog den Holeshot zum Finale knapp vor Justin Cooper, während Ken Roczen diesmal keinen guten Start erwischte und aus dem hinteren Mittelfeld (ca. Platz 15) heraus attackieren musste. Hunter Lawrence ging noch in der ersten Runde in einer Linkskehre innen an Prado vorbei in Führung und auch Eli Tomac agierte von Anfang an trotz seiner schlechten Startposition in der Spitzengruppe. Ken Roczen zeigte in diesem Finale gleich mehrere geniale Überholmanöver. Seine Strategie des Hinterschneidens ging immer wieder auf und er machte auch Boden zum führenden Hunter Lawrence gut. In Runde 6 ging Roczen an Tomac vorbei und erreichte damit Platz 2. Der Thüringer verkürzte seinen Rückstand zur Spitze von 6 auf 3 Sekunden, aber in Schlagdistanz zum Australier kam er nicht. Am Ende gewann Hunter Lawrence mit einem Vorsprung von 2,391 Sekunden vor Ken Roczen. Eli Tomac hatte auf Platz 3 bereits einen Rückstand von 35,7 Sekunden.
Mit seinem dritten Saisonerfolg setzte sich Hunter Lawrence an der Tabellenspitze weiter ab und baute seinen Vorsprung gegenüber Eli Tomac auf von 4 auf 9 Punkte aus. Ken Roczen rückte mit Platz 2 von Birmingham wieder auf den 3. Tabellenplatz vor. Sein Rückstand zu Hunter Lawrence wuchs jedoch von 28 auf 31 Punkte an.
Jorge Prado kämpfte im Finale von Birmingham von Anfang an in der Spitzengruppe, fiel aber nach der Hälfte des Rennens von Platz 4 auf 8 zurück. Cooper Webb stürzte in Runde 9 und fiel von Platz 4 auf 8 zurück. Webb beendete das Finale auf Platz 6 vor Jorge Prado. Aaron Plessinger stürzte in Runde 17 auf Platz 8 liegend und fiel angeschlagen aus.
In der kommenden Woche geht es in Detroit mit der 11. von 17 Meisterschaftsrunden weiter.
Hunter Lawrence (AUS), Honda
Ken Roczen (D), Suzuki
Eli Tomac (USA), KTM
Justin Cooper (USA), Yamaha
Malcolm Stewart (USA), Husqvarna
Cooper Webb (USA), Yamaha
Jorge Prado (E), KTM
Colt Nichols (USA), Suzuki
Jordon Smith (USA), Triumph
Garrett Marchbanks (USA), Kawasaki
Justin Hill (USA), KTM
Shane McElrath (USA), Honda
Vince Friese (USA), Kawasaki
Grant Harlan (USA), KTM
DNS: Dylan Ferrandis (F), Ducati
DNS: Jason Anderson (USA), Suzuki
DNS: Chase Sexton (USA), Kawasaki
DNS: RJ Hampshire (USA), Husqvarna
DNS: Justin Barcia (USA), Ducati
Hunter Lawrence (AUS), Honda, 221
Eli Tomac (USA), KTM, 212 (-9)
Ken Roczen (D), Suzuki, 190 (-31)
Cooper Webb (USA), Yamaha, 187 (-34)
Justin Cooper (USA), Yamaha, 158 (-63)
Joey Savatgy (USA), Honda, 125 (-96)
Chase Sexton (USA), Kawasaki, 122 (-99)
Malcolm Stewart (USA), Husqvarna, 107 (-114)
Jorge Prado (E), KTM, 104 (-117)
Aaron Plessinger (USA), KTM, 99 (-122)
Justin Hill (USA), KTM, 95 (-126)
Dylan Ferrandis (FRA), Ducati, 87 (-134)
Christian Craig (USA), Honda, 86 (-135)
Jason Anderson (USA), Suzuki, 84 (-137)
Colt Nichols (USA), Suzuki, 81 (-140)
Shane McElrath (USA), Honda, 77 (-144)
Newsletter
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.