Ken Roczen (Suzuki): «Wir sind noch gut im WM-Rennen»
Mit Platz 3 beim 6. Lauf zur Supercross-WM in San Diego zeigte sich Ken Roczen zwar etwas zerknirscht, doch Dank der vierten Podiumsplatzierung in Folge, ist der WM-Zug noch nicht abgefahren.
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Mit 26 Punkten Rückstand liegt Ken Roczen (Suzuki) nach 6 von 17 WM-Läufen hinter Ryan Dungey (KTM) im Zwischenklassement auf Platz 2, 7 Punkte vor Jason Anderson (Husqvarna).
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In San Diego/2 fuhr Ken Roczen seinen vierten Podiumserfolg der laufenden Saison in Folge nach Hause: Rang 3 in Anaheim/2, Platz 2 in Oakland und ein Sieg in Glendale. Der dritte Platz vom letzten Wochenende wirkt in dieser Reihe beinahe wie ein Rückschritt. Tatsächlich konnte Ryan Dungey in San Diego seinen Punktevorsprung auch von 21 auf 26 Punkte ausbauen. Doch der Deutsche hatte das ganze Wochenende Abstimmungsprobleme, die sich wie ein roter Faden bis ins Finale zogen: "Mein Wochenende war diesmal wirklich schwierig", erklärte Ken Roczen im Ziel. "Wir haderten den ganzen Tag mit der Abstimmung der Maschine. Ich habe mich diesmal nicht besonders wohl gefühlt. Dann haben wir uns mit der Abstimmung auch noch in die falsche Richtung bewegt. Im Main-Event haben wir dann wieder einige kleine Änderungen vorgenommen und konnten damit immerhin Rang 3 erreichen. Aber wir treten hier an, um zu gewinnen. Diesmal hat es für das Podium gereicht und ich bin heil geblieben - das ist schon einmal sehr wichtig."
Bei noch 11 zu fahrenden Rennen kann und wird viel passieren, daher zeigt sich Roczen optimistisch, dass der WM-Zug noch nicht ohne ihn abgefahren ist: "Wir sind mit Blick auf die WM weiterhin gut im Rennen. Ich hätte gestern gern noch Cole Seely auf Rang 2 geschnappt, aber die Strecke war an einigen Stellen so brutal hart, dass das Überholen sehr schwierig wurde. Die oberste Schicht des Streckenbelages war extrem rutschig und die Waschbrettsektion war ebenfalls sehr hart."
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An diesem Wochenende geht die Supercross-WM in Arlington bei Dallas in ihre 7. Runde.
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